Monthly Archives: Februar 2017

Fotos vom Ausflug unserer Schüler zum Klavierbaumeister Christian Schoke

  • By paqueklavier
  • Published Montag, der 20. Februar 2017
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Liebe Freunde des Klaviers,

Diesmal möchte ich von einem ganz besonderen Ausflug berichten, den wir mit unseren Schülerinnen und Schülern, gemeinsam mit ihren Eltern – oder ihren Kindern, am Sonntag, den 19. Februar 2017 unternommen haben! Gemeinsam haben wir uns beim Klavierbaumeister Christian Schoke in seiner Kölner Werkstatt eingefunden, welcher uns eingeladen hatte, den Geheimnissen und den vielen Facetten des Klavierbaus auf die Spur zu kommen.

Christian Schoke feiert bald schon sein 20-jähriges Bestehen mit seiner Werkstatt und ist ein überregional etablierter und hoch angesehener Meister seines Faches. Sein Tätigkeitsfeld umfasst den Verkauf und Verleih von modernen, hochwertigen Instrumenten aus u.a. den Manufakturen Sauter, Steingräber & Söhne und Bösendorfer, welche international einen sehr hohen Ruf genießen. Des Weiteren restauriert und repariert er Instrumente, so z.B. einen über hundert Jahre alten Blüthner-Flügel, der, wie auch alle anderen Instrumente, den Besuchern zum Ausprobieren zur Verfügung stand. Schoke-Tour-2017-3Christian Schoke ist auch oftmals auswerts tätig und übernimmt die Wartung der Instrumente in großen Konzerthäusern, u.a. auch beim WDR. Er begleitet die CD-Aufnahmen bedeutender Musiker und sorgt dafür, dass stets ein perfekt für sie abgestimmtes Instrument zur Verfügung steht. Und natürlich sorgt er sich auch um die Instrumente bei Ihnen zuhause in Bezug auf Stimmung und kleineren Reparaturen, bis hin zu groß angelegten Instandsetzungen der Instrumente bei ihm in der Werkstatt.

Was das bedeutet, erläuterte Herr Schoke verständlich und mit viel Charme anhand praktischer Beispiele an Instrumenten, die er speziell für diese Führung vorbereitet hatte. So konnten große und kleine Zuschauer unmittelbar an den Instrumenten erfahren, was den Resonanzboden am Flügel und Klavier so besonders macht, was es bedeutet, ein Instrument zu intonieren und aus wie vielen Teilen allein die Tastatur eines Klaviers besteht – über 7000! Es verwundert daher auch nicht, warum eine Reparatur teilweise Monate an Arbeit in Anspruch nehmen kann.

Die Führung fand schließlich ihren Höhepunkt, als Franziska Staubach, die im Musikstudio auch als Lehrerin tätig ist, auf einem Bösendorfer-Flügel ein Abschlusskonzert gab, das sogar wieder die Aufmerksamkeit der kleinsten Gäste gewann, die gebannt dem virtuosen Spiel folgten.

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Sollte nun auch Ihr Interesse geweckt sein, sei es aus Interesse am Kauf, bzw. Leihen eines Instruments oder weil Sie meinen, Ihr Instrument könnte wieder etwas Pflege vertragen, so ist seine Werkstatt die richtige Adresse. Bitte schreiben Sie mir per Mail (info(at)paque-klavier.de) oder rufen Sie mich an unter 0228 41076755, um mit mir einen Termin zu vereinbaren. Gerne stehe ich Ihnen bei der Auswahl eines Instruments beratend zur Verfügung!

www.schoke.de

 

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Update 20.02.2017 – Fotos vom KONZERT: Marie Sophie Richter (Gesang) und Wei Lee (Piano) präsentieren „Die Launen der Meere“

  • By paqueklavier
  • Published Mittwoch, der 1. Februar 2017
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Liebe Musik- und Kunstfreunde,

Am Samstag, den 18.02.2017 fand das Konzert von Marie Sophie Richter und Wei Lee statt unter dem Titel „Die Launen der Meere“. Und genauso wie die aktuelle Ausstellung von Brigitte Wiegmann mit ihren Musikbildern es vermag, die Zuschauer in bildliche Klangwelten zu bannen, so gelang es den beiden Musikerinnen, die Imagination der Zuhörer in die endlosen Weiten der Musik im Bild des Meers fortzureißen. Sie erzählten Geschichten von jungen Verliebten, getrennt durch die endlosen Weiten, von mystischen Nixen und von den Naturgewalten, die der Mensch damals so wenig wie heute zu bändigen vermag.

Marie-Sophie-Richter-und-Wei-Lee-2017

Marie Sophie Richter überzeugte auf ganzer Linie mit ihrer voluminösen Stimme, die aber nie das Erzählerische des Gesangs aus dem Fokus verlor und die Texte klar und gut verständlich auf höchstem künstlerischen Niveau vortrug. Wei Lee  sorgte am Klavier in perfekter Abstimmung zum Gesang mal unterschwellig für die richtige Untermalung, mal stürmte sie aber auch selbst wie die See mit ihrer Klangkulisse über das Publikum hinein. Ein perfekt abgestimmtes Duo!

Auch die französischen, englischen und selbst die russischen Verse mancher Stücke ließen die Zuhörer in ihrer Bedeutung nicht im Dunkeln stehen. Zum einen lag das an der gefühlsbetonten Interpretation und zum anderen lag es auch an der Moderation von Marie Sophie Richter. Souverän und selbstbewusst verstand sie es, interessante Informationen über die Stücke und ihre Komponisten zu vermitteln, ohne sich dabei aber darin zu verlieren, sodass das Hauptaugenmerk immer klar auf der Musik lag.

Ein wirklich toller Abend! Auch bei den Zuhörern möchte ich mich ganz herzlich bedanken, die alle so zahlreich erschienen sind und gebannt den beiden Musikerinnen lauschten. Schon Ihr anhaltender Applaus allein, gerade einmal zur Pause spricht schon Bände über die Qualität des Konzerts, ganz zu Schweigen von der schieren Begeisterung an dessen Ende!

Bravo an alle!

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Liebe Musik- und Kunstfreunde,

wir freuen uns sehr Wei Lee (Klavier) und Marie Sophie Richter (Gesang) im Musikstudio und der Galerie Gabriele Paqué zu Gast zu haben.

„An diesem Abend dreht sich alles um das Meer und seine unterschiedlichen Gesichter. In Liedern von über 15 verschiedenen Komponistinnen und Komponisten erklingen die Launen und Farben des Meeres. Seine Bewohner singen und werden besungen. Und auch das Verhältnis von uns Menschen zum großen Wasser wird man im Lied erspüren können.“

Tauchen Sie also mit ein in diese besondere Vorstellung und lassen Sie sich dabei von der aktuellen Ausstellung „Musikbilder“ von Brigitte Wiegmann mitreißen.


Samstag, 18. Februar 2017

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn

 

Programm:

Roger Quilter (1877-1953)
By the sea (aus „Four Songs of the Sea“ Op.1 Nr. 4)

Benjamin Britten (1913-1976)
Seascape (aus  „On this Island“ Op. 11 Nr. 3)

Franz Liszt (1811-1886)
Die Fischerstochter ( S.325)

Gabriel Fauré (1845-1924)
Les Berceaux (Op. 23 Nr. 1)

Fanny Hensel (1805-1847)
 Das Meer erglänzte weit hinaus

Franz Liszt (1811-1886)
Am Meer – Bearbeitung zu dem Lied aus Schuberts „Schwanengesang“
(Klavier solo)

Franz Schubert (1797-1828)
Der Zwerg (D.771)

Claude Debussy (1862-1918)
La mer est plus belle (Nr. 1 aus 3 Mélodies de Verlaine)

Franz Schubert (1797-1828)
Meeres Stille (D.216)

Hans Eisler (1898-1962)
Glückliche Fahrt

Roger Quilter (1877-1953)
The Sea-Bird (aus „Four Songs of the Sea“ op.1 Nr. 2)

Samuel Barber (1910-1981)
Sea Snatch (aus den „Hermit Songs“ Op. 29 Nr. 6)

PAUSE

Louise Farrenc (1804-1875)
Air Russe Varié (Op.17)
(Klavier solo)

Robert Schumann (1810-1856)
Die Meerfee (aus „5 Heitere Gesänge“ Op. 125 Nr. 3)

Hugo Wolf (1860-1903)
Nixe Binsefuß (aus den Mörike Liedern Nr. 45)

Max Reger (1873-1916)
Die Nixe (Op.62 Nr.10)

Joseph Haydn (1732-1809)
The Mermaid’s Song (Hob. XXVIa Nr. 25)

Sergei Rachmaninov (1873-1943)
Arion (Op. 34 Nr. 5)

Platzreservierung wird dringend empfohlen!

Eintritt: Es wird um eine Spende für die Musikerinnen gebeten.

Mit dem ausfüllen der unteren Felder können Sie sich bequem Karten vorreservieren:
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Wei Lee wurde 1992 in Taiwan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von 5 Jahren. Ab ihrem 12. Lebensjahr besuchte sie für 6 Jahre die Spezialschule für Musik in Taipei. 2005 gewann Wei Lee den 1. Preis beim National Music Contest Taiwan, 2008 den 2. Preis beim International Piano Competition Taiwan und 2009 den 1. Preis beim Student Music Contest Taipei in der Kategorie Kammermusik (Klavierquintett). Im Sommer 2011 besuchte Wei Lee einen Meisterkurs bei Robert Levin am Mozarteum im Rahmen der Salzburger Sommerakademie. 2012 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Sheila Arnold. Im Rahmen ihres Studiums hat sie auch Unterricht bei Prof. Gerald Hambitzer und Cembalo und Kammermusikunterricht bei Prof. Anthony Spiri. Ihre besondere Vorliebe gilt der Beschäftigung mit historischen Tasteninstrumenten. Sie konzertiert regelmäßig auf ihnen, so zum Beispiel auch auf dem Erard-Fortepiano aus dem Jahre 1843. Wei Lee hat die Klavierwerke Louise Farrencs (1804-1875) für sich entdeckt, in Teilen sogar aufgenommen und präsentierte sie u. a. beim Klavierfestival Ruhr 2014. Seit 2015 studiert sie nun an der HfMT Köln im Master Liedgestaltung bei Prof. U. Eisenlohr, Alte Musik bei Prof. G. Hambitzer und Klavier bei Prof. S. Arnold. Im Oktober 2015 gewann sie zusammen mit der Sopranistin Marie Sophie Richter bei dem durch den Lions Club Vittelius gestifteten hochschuliternen Wettbewerb den vierten Preis. In diesem Jahr nahm Wei Lee schon an verschiedenen Meisterkursen teil: zum Thema Hammerflügel bei G. Hambitzer, U. Eisenlohr und C. Prégardien, bei einem Kurs von Roger Vignoles und einem von Bart van Oort. Im September 2016 hat sie mit Marie Sophie Richter am Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo Wolf Akademie teilgenommen.


photo-marie-sophie-richterMarie Sophie Richter wurde 1989 in Flensburg geboren. Schon als Kind durfte sie im Chor und solistisch auf der Bühne des Opernhauses Kiel erste Erfahrungen sammeln und begann im Jahr 2009 bei Prof. Yvi Jänicke an der HfMT Hamburg Gesang zu studieren. Nach mehreren Produktionen an der Hochschule Hamburg und am Theater Kiel – sie war u.a. im „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ zu erleben, sang einen Lehrbuben in „Die Meistersinger von Nürnberg“ und die Partie der „Dido“ in „Dido and Aeneas“ – schloss sie ihr Bachelorstudium bei Prof. Carolyn Grace James im Frühjahr 2014 ab und studiert seit Sommer 2014 bei Prof. Brigitte Lindner ihren Master an der HfMT Köln. Bei ihrer Teilnahme am Liedwettbewerb der HfMT Köln hat sie zusammen mit Wei Lee 2015 den 4. Platz erreicht (gestiftet durch den Lions Club Vitellius). Im August diesen Jahres haben Marie Richter und Wei Lee auch am Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo Wolf Akademie teilnehmen dürfen. Die Sopranistin hat unter anderem Meisterkurse bei Mark Tucker, Elizabeth Wallfisch, Margreet Honig und Ulrich Eisenlohr besucht und nimmt regelmäßig Unterricht bei Gemma Visser. Seit 2014 wird die Sopranistin von der Nikolaus-Reiser-Stiftung Flensburg gefördert. In Hamburg war sie zuletzt 2016 im Rahmen des „Hauptsache frei“ Festivals im Monsun Theater mit der Partie des „Piramo“ in „Piramo e Tisbe“ von J.A. Hasse zu hören. Zurzeit ist sie am Theater Aachen in der Kinderoper „Gold“ von Leonard Evers engagiert.

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Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Herzlichst
Gabriele Paqué

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Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Das nächste Konzert findet am 18. März 2017 um 17 Uhr statt:
Diego Ares, Cembalo spielt Werke großer Komponistinnen aus dem Barock

 

 

Samtags ist die Ausstellung von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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