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24.03.2017 – KONZERT: Urte Lucht spielt am Hammerklavier Werke von W. A. Mozart, L. v. Beethoven und J. Haydn

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  • Published Mittwoch, der 10. Januar 2018
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Foto: Andreas Becker

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Liebe Freunde der Musik,

zum Abschluss dieser Konzertreihe und auch der Ausstellung von Aleksander Reznichenko präsentiere ich Ihnen an diesem Samstag Urte Lucht am Hammerklavier. Sie ist eine Meisterin auf diesem Instrument und wird uns in diesem Konzert die „Wiener Klassik“ näher bringen. Es ist damit natürlich die Musik von Josef Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven gemeint. Was macht diese drei berühmten Komponisten als Ideale dieses „Kompositionsstils“ aus? Was sind die Unterschiede? Warum sollte man diese Musik unbedingt auch mal auf einem historischen Instrument (hier eine Kopie) hören? Nach diesem Konzert werden Sie sicher mehr darüber wissen. lassen Sie sich in eine neue Klangwelt mitnehmen!

Wiener Klassik

Ende des 18. Jahrhunderts war Wien die Musikmetropole mit der größten Anziehungskraft:

Musiker aus ganz Europa ließen sich in der Hauptstadt des Vielvölkerstaates nieder, um sich mit den vielfältigen musikalischen Einflüssen auseinanderzusetzen. Opera seria, opera buffo, opéra comique trafen auf das deutsche Singspiel, moderne italienische Instrumentalmusik auf die süddeutsch-österreichische Unterhaltungsmusik, die Liebe zum Kontrapunkt zeigte sich in der Bach- und Händelverehrung, der empfindsame Stil C.P.E. Bachs mit seinen affektorientierten Werken wurde ebenso importiert wie die italienische Sinfonia mit ihrer Klarheit, Sinnlichkeit und Einfachheit. Die Musik bildete in Wien eine soziale Brücke zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und den unterschiedlichen Völkern. Aristokratie, Mittelstand, Kleinbürgertum und Handwerker wohnten eng beieinander und prägten eine vielschichtige Mischkultur, in der sich der klassische Stil Mozarts und Haydns entwickeln konnte.
Es entstand die „Wiener Klassik“, die Beethoven später weiterführte und die weltweite Bedeutung erlangte. Jeder dieser drei Klassiker komponierte in seinem ganz eigenen Personalstil; wie unterschiedlich ihre Klaviersonaten in Charakter, Affekt, Temperament, Harmonik und Satzform klingen, erlebt der Zuhörer in dem Programm „Wiener Klassik“. Urte Lucht spielt die Werke von Mozart, Haydn und Beethoven auf einem der Entstehungszeit entsprechenden Hammerflügel. Das Instrument ist eine Kopie nach einem Flügel von J.A. Stein, Augsburg 1787. J.A. Stein (1728 – 1792) war einer der begabtesten und ideenreichsten Orgel- und Klavierbauer in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er wandte als Erster die Prellzungenmechanik (Wiener Mechanik) an und erlange damit größte Bekanntheit: Federnde Auslöser ermöglichen dem Spieler, den Hammer bis unmittelbar vor die Saite zu steuern und seinen Anschlag sehr fein zu dosieren.
Sowohl Mozart als auch Beethoven schätzten Steins Hammerflügel sehr. Beethoven besuchte J. A. Stein  auf seiner ersten Reise nach Wien im Jahr 1787. Mozart schreibt über Steins Flügel: „Seine Instrumente haben besonders das vor andern eigen, daß sie mit Auslösung gemacht sind. Da gibt sich nicht der hundertste damit ab. Aber ohne Auslösung ist es halt nicht möglich, daß ein pianoforte nicht schebere oder nachklinge; seine Hämmerl wen man die claves anspielt, fallen, in den Augenblick da sie an die Saiten hinaufspringen, wider herab, man mag die Claves liegen lassen oder auslassen.“ Die Kinder von J.A. Stein, Matthäus Andreas und Nanette (spätere Streicher), wurden ebenfalls Klavierbauer und bauten in Wien jeder eine eigene Firma auf.

Text von Urte Lucht


Samstag, 24. März 2018

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn

„ Die Wiener Klassik “

Programm:

 

Josef Haydn (1732 – 1809)
Sonate h-moll Hob.XVI/32 (1776)

– Allegro moderato
– Menuett (Tempo di Menuet)
– Finale (Presto)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sonate c-moll KV 457 (1784)

– Molto allegro
– Adagio
– Allegro assai (agitato)

PAUSE

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate C-Dur Op.2 Nr. 3 (1795)

– Allegro con brio
– Adagio
– Scherzo (Allegro)
– Allegro assai

Eintritt: 18,-€ / 10,-€ erm.

Urte Lucht spielt auf einem Hammerflügel nach Johann Andreas Stein, Augsburg 1787, gebaut von Werner Keil, Schriesheim.

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Urte Lucht

Fotografin: Juliane Fuchs

Fotografin: Juliane Fuchs

Bereits im Alter von vier Jahren begann Urte Lucht mit dem Cembalospiel. Als Jugendliche besuchte sie Meisterkurse für Cembalo, Hammerflügel und Kammermusik bei Gustav Leonhardt, Jos van Immerseel und Nikolaus Harnoncourt. Nach dem Studium in Hamburg, Zürich (bei Johann Sonnleitner) und Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (bei Jesper Christensen) begann ihre rege Konzerttätigkeit sowohl auf dem Cembalo als auch dem Hammerflügel. Internationale Preise, Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen folgten.
Urte Lucht tritt bei den großen Festspielen wie Schleswig Holstein Musikfestival, Barockfestspiele  Arolsen, Tage Alter Musik Regensburg, Bodensee-Festival, Europäische Wochen Passau, Landshuter Hofmusiktage auf. Sie konzertierte unter anderem mit Maria Cristina Kiehr, Simone Kermes, Constanze Backes, Andrea Bischoff, Stefan Fuchs (Ensemble Trazom), Leila Schayegh und Frieder Bernius. Neben der historisch informierten Aufführungspraxis hat Urte Lucht ein großes Interesse an Neuer Musik, belegt durch etliche Erst- und Uraufführungen, zum Beispiel von Werken Josef Tals und Erhan Sanris. Im Schweizer Radio SRF ist sie oft als Fachexpertin in der Sendung „Diskothek“ zu hören und ist außerdem Mitbegründerin des Ettenheimer Musiksommers, der renommierten Konzertreihe für Alte Musik in der Barockstadt Ettenheim.
Seit 2007 lehrt Urte Lucht an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Von  2000 – 2003 war sie Dozentin an der Internationalen Frühjahrsakademie für Alte Musik in Stift Geras, Österreich, und  unterrichtete 2005 bei den Internationalen Sommerkursen im Schloß Bietigheim.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Aktuelle Ausstellung von Aleksandr Reznichenko mit Werken des Symbolismus / der Art Nouveau aus der Ukraine
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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10.03.2018 – KONZERT: Das „Arcangelo Trio“ präsentiert Werke von D. Scarlatti, G. F. Händel, A. Corelli, F. M. Veracini, F. Mancini und F. Germiniani

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  • Published Mittwoch, der 10. Januar 2018
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ARCANGELO TRIO farbe

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Liebe Freunde der Musik,

ich freue mich sehr Ihnen an diesem Samstag das „Arcangelo Trio“ präsentieren zu dürfen! Daniel Rothert, Flöte, Gerald Hambitzer, Cembalo und Markus Möllenbeck, Cello entführen Sie auf „Händels italienische Reise“.
Zusammen bilden sie ein wunderbares Trio und sind bereits seit einigen Jahren deutschlandweit, aber auch in Europa auf Tournee und eröffnen mit ihren Programmen der Zuhörerschaft ein weites und großartiges Feld der Barockmusik. Auch in diesem Konzert begegnen Sie wieder vielen bekannten und unbekannten Komponisten aus dem schönen Land Italien. Im Mittelpunkt dieser Reise steht Georg Friedrich Händel. Sie erfahren viel Neues aus dieser Zeit!


Samstag, 10. März 2018

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn

„ Händels  italienische  Reise “

Programm:

 

Francesco Maria Veracini (Florenz 1690-1768)
Sonate a-Moll für Altblockflöte und Basso continuo
Overtura/Allegro –  Allegro –  Paesana (Allegro) –   Largo – Giga “Postiglione”

Arcangelo Corelli (Fusignano 1653 – Rom 1713)
Sonate G-Dur, op. 5, 9 für Sopranblockflöte und B.c.
Preludio (Largo) –  Giga (Allegro) –  Adagio – Tempo di Gavotta (Allegro)

Domenico Scarlatti (Neapel 1685 – Madrid 1757)
Sonata h-Moll K. 87 und Sonata D-Dur K. 119
für Cembalo solo

Georg Friedrich Händel (Halle 1685 – London 1759)
Fitzwilliamsonate d-Moll fürAltblockflöte und B.c.
Largo – Vivace – Furioso – Adagio – alla breve – (Andante) – a tempo di menuet

PAUSE

Francesco Mancini (Neapel 1672 – 1737)
Sonate d-Moll für Altblockflöte und B.c.
Amoroso – Allegro – Largo – Allegro

Francesco Geminiani (Lucca 1687 – Dublin 1762)
Sonate d-Moll, op. 5, 2 für Violoncello und B.c. (Den Haag 1746)
Andante – Presto – Adagio – Allegro

Georg Friedrich Händel (Halle 1685 – London 1759)
Sonate a-Moll, op. 1, 4 für Altblockflöte und B.c.
Larghetto – Allegro – Adagio – Allegro

Eintritt: 18,-€ / 10,-€ erm.

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Das Arcangelo Trio

Im Frühjahr 2001 gründeten der Flötist Daniel Rothert, der Cellist Markus Möllenbeck und der Cembalist Gerald Hambitzer auf Initiative von Helmut Müller-Brühl das ARCANGELO TRIO, um an eine Ensembletradition anzuknüpfen, mit der man so illustre Vorbilder wie Franz Brüggen, Anner Bylsma und Gustav Leonardt oder auch Gustav Scheck, August Wenzinger und Fritz Neumeyer verbindet. Mit großem Elan begannen Rothert, Möllenbeck und Hambitzer – in der Musikszene durchaus bereits bekannte und erfolgreiche Namen – das Repertoire dieser fast klassisch zu nennenden Kammermusikbesetzung für sich zu erschließen, das zudem eine umfangreiche Zeitspanne vom späten 16. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts umfasst. Das erfolgreiche Debüt fand im August 2001 in der Galerie des Schlosses Brühl statt. Seitdem konzertiert das Arcangelo Trio regelmäßig mit großem Erfolg, darunter bei einer WDR-Nachtmusik live auf WDR 3, bei den Händelfestspielen in Halle und auch mit der Schauspielerin Martina Gedeck in einer Lesung in der Bonner Bundeskunsthalle mit Texten und Musik aus dem Venedig des 16. und 17. Jahrhunderts. Das Programm „Händels italienische Reise“ wird im Frühjahr bei der Firma Aulos als CD veröffentlicht.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Das nächste Konzert findet 24. März 2018 um 17 Uhr statt.
Urte Lucht spielt am Hammerklavier Werke von W. A. Mozart, L. v. Beethoven und J. Haydn

Aktuelle Ausstellung von Aleksandr Reznichenko mit Werken des Symbolismus / der Art Nouveau aus der Ukraine
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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24.02.2017 – KONZERT: Der DTKV präsentiert die „Musikalische Kaffeestunde“

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  • Published Mittwoch, der 10. Januar 2018
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Musikalische-Kaffeestunde-2018

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Liebe Musik- und Kunstfreunde,

Schüler von einigen Lehrern des Deutschen Tonkünstler Verbandes präsentieren sich solistisch oder im Ensemble. Alle sind Laienmusiker und spielen in ihrer Freizeit Violine, Harfe, Querflöte oder Klavier. Ein besonderes Konzert, welches man nicht oft zu hören bekommt und sie vielleicht anregt auch einmal ein Instrument in die Hand zu nehmen und aus zu probieren.


Samstag, 24. Februar 2018

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn

Programm:

Wird etwa 2 Wochen vor dem Konzert bekanntgegeben.

Eintritt: 5,-€ / 3,-€ erm.

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Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Das nächste Konzert findet 10. März 2018 um 17 Uhr statt.
Das „Arcangelo Trio“ (Daniel Rothert, Flöte; Markus Möllenbeck, Cello und Gerald Hambitzer, Cembalo) präsentiert Werke von D. Scarlatti, G. F. Händel, A. Corelli, F. M. Veracini, F. Mancini und F. Germiniani

Aktuelle Ausstellung von Aleksandr Reznichenko mit Werken des Symbolismus / der Art Nouveau aus der Ukraine
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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