Update 30.04.2017: Fotos der VERNISSAGE – Dao Droste präsentiert „Über dem Lotossee“

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Liebe Freunde der Kunst und Musik,

Am 29. April 2017 fand die Vernissage der Künstlerin Dao Droste unter dem Titel „Über dem Lotossee“ statt. Ich kenne Dao Droste schon seit einigen Jahren und bin überglücklich, dass sich nun endlich die Gelegenheit geboten hat, ihre Kunst in meiner Galerie ausstellen zu können!

Knut-Hanßen-Ausstellung-Dao-2017Den Anfang dieser Veranstaltung machte der angehende Pianist und Dirigent Knut Hanßen, der sich momentan auf seine Prüfung für das Konzertexamen vorbereitet, eine Auszeichnung, die nicht viele Pianisten erreichen! Knut Hanßen ist schon einige Male bei mir aufgetreten und es ist beeindruckend zu sehen, wie er sich musikalisch und technisch stets weiterentwickelt. War er schon damals mit großem Beifall belohnt worden, so ging diesmal ein Raunen durch das Publikum, während er „Gaspard de la nuit“ von Maurice Ravel aufführte, ein Stück, dass zu seiner Entstehungszeit als das schwerste Stück für das Klavier galt (besonders der letzte Satz „Scarbo“!). Auch die Sonaten von Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn wurden mit größter Raffinesse interpretiert. Hinzu kommt die sehr informative und unterhaltende Ansage des Pianisten mit Informationen zu der Entstehung der jeweiligen Werke.

Um 17:00 Uhr fand dann die Diskussionsrunde mit der Künstlerin statt, die viele neue Inhalte und Details über ihr künstlerisches Schaffen offenbarte.Das Gespräch mit Dao Droste wurde aufgezeichnet und Sie können es sich hier in Ruhe anschauen. Viel Spaß!

Fotos der Ausstellungseröffnung:

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v.l.n.r.: Gabriele Paqué, Dao Droste, Knut Hanßen (Fotos: Johannes Paqué)

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Liebe Freunde der Kunst und Musik,

Ich freue mich sehr, Ihnen die Ausstellung „Über dem Lotossee“ der international renommierten Künstlerin Dao Droste vorstellen zu dürfen! Die gebürtige Vietnamesin studierte neben Chemie (mit Promotion) auch Kunst, zog nach Deutschland und ist seit 1987 in ihrem Atelier in Eppenheim bei Heidelberg tätig. Ihr künstlerisches Tätigkeitsfeld umfasst neben der Malerei auch die Bildhauerei, Videokunst und Installationen. Als Taoistin steht für sie der Mensch im Einklang mit der Natur und mit sich selbst im Vordergrund und so wird auch diese Ausstellung genau dieser Thematik gewidmet sein. Freuen Sie sich auf einen bunten und doch gleichzeitig meditativ beruhigenden Einblick ihres künstlerischen Schaffens!

Das kreative Schaffen von Dao Droste erschließt sich aus einer ganzheitlichen Weltsicht, die Teil der religiösen Kultur ihres Heimatlandes Vietnam ist. Auf diese geistige Haltung verweist auch der Titel der Ausstellung: „Über dem Lotossee“. Lotos gilt in den Religionen Asiens als heilige Pflanze. Er symbolisiert Reinheit und steht für das buddhistische Ideal des Sich-Lösens aus Vergänglichem, für Schöpferkraft und Erleuchtung. Der ewige Kreislauf der Zeiten spiegelt sich in den Phasen des Wachsens, Blühens und Vergehens aller irdischen Existenz.
Das Werk der Künstlerin kreist um den Menschen in seinen sozialen und spirituellen Bezügen. Als Teil der Natur ist er eingebettet in das Leben auf dem Planeten Erde, das sich in Zyklen vollzieht. Alles steht untereinander in Beziehung, bildet Wechselwirkungen aus, nichts existiert in Isolation. Die künstlerischen Äußerungen Dao Drostes zu diesem Themenkreis entfalten sich in unterschiedlichen Medien; in großformatigen Leinwandgemälden ebenso wie in Collagen kleineren Formats, in plastischen Arbeiten in Ton und in Bronze. Dabei werden deren inhaltliche Verbindungen gelegentlich in raumfüllenden Installationen offengelegt. Jedes einzelne Werk ist Teil des umfassenden Themas, das sich auf diese Weise in der Vielfalt gestalterischer Ausdrucksmöglichkeiten manifestiert.“
– Maria Lucia Weigel

29. April 2017

Musikstudio und Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

 

Galerie ab 15 Uhr geöffnet                                  Die Künstlerin ist anwesend

Um 15:30 Uhr findet ein klassisches Konzert statt mit Knut Hanßen am Klavier.
Weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten.

Diskussionsrunde mit der Künstlerin um 17 Uhr
Danach Rundgang mit der Künstlerin durch die Ausstellung

Die Bilder und Skulpturen der Ausstellung

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A catalogue of the exhibition with the artist’s signature can be purchased for 15€.


Dao Droste

Dao Droste Porträt

ist eine Kosmopolitin, geboren 1952 in einer Familie mit Künstlertradition in Vietnam und wohnhaft in Deutschland. Die ex-Chemikerin (Promotion), Taoistin und vielseitige Künstlerin (Malerei, Bildhauerei, Installation und Videokunst) eröffnete 1987 ihr Atelier in Eppelheim bei Heidelberg.
Mit ihrer großangelegten Bodeninstallation „Open-Mindedness“ – einer Sammlung von 500 Gesichtern aus Terrakotta aus dem Jahr 1999 – hat sich Dao Droste einen internationalen Namen gemacht. In zahlreichen Ausstellungen in historischem Ambiente wie Kirchen, Schlössern und Festungen begeistert sie ihr Publikum mit der Vielfalt ihres Oeuvres, stets verbunden mit ihrer Intuition für die gegebene Architektur.
Der Mensch im Einklang mit der Natur und mit sich selbst – das ist das Ideal der Taoistin Dao Droste, das Ziel des Daseins und das große Thema ihrer Kunst. Ein tiefes menschliches Verständnis, Naturerfahrung und die Besinnung auf innere Werte finden so ihren Ausdruck.
Schon in ihren frühen Werken hat Dao Droste die Einheit der Natur als Ganzes thematisiert – „Verbunden im Kosmos“. In den letzten Jahren hat sie sich dann aber vor allem auf die belebte Natur und Mutter Erde fokussiert, nicht zuletzt seit 2008 als Gestalterin der OWA-Skulpturen des internationalen „One World Award“. Nachhaltigkeit ist ihr eine Herzensangelegenheit, der sie auf vielfältige Weise künstlerischen Ausdruck verleiht.
2015 erhielt Dao Droste den Umweltpreis – Kategorie „Kultur und Medien“ des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) – für ihre Arbeit als Malerin, Bildhauerin und Installationskünstlerin, die Menschen auf der emotionalen Ebene zu Aspekten von Umwelt und Nachhaltigkeit anspricht.

…“Schon in ihren frühen Werken hat Dao Droste die Einheit der Natur als Ganzes thematisiert – „Verbunden im Kosmos“. In den letzten Jahren hat sie sich dann aber vor allem auf die belebte Natur und Mutter Erde fokussiert, nicht zuletzt als Gestalterin der Skulpturen des „One World Award“. Nachhaltigkeit ist ihr eine Herzensangelegenheit, der sie auf vielfältige Weise künstlerischen Ausdruck verleiht. Dafür ist sie 2015 auch mit dem Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) in der Kategorie „Kunst“ ausgezeichnet worden…“
– Dr. Markus Bohn, Journalist

 

Wichtige Ausstellungen:

PROJEKTE / HAUPTWERKE:

Ihre großen Projekte „Open-Mindedness“ (1999) und “Terra cantans” (2002), Bodeninstallationen mit 500 Ton-Gesichtern und 150 Köpfe wurde an mehreren Orten in Europa gezeigt.

„diesseits jenseits“ (2006) 3. Boden- und Klanginstallation mit 84 Terrakotta-Büsten erstmalig im Schloss Neuenbürg/Landesmuseum Karlsruhe und in der Krypta der Stadtkirche Karlsruhe.

„Spirit of Water“ (2002), „The Spirit of Nature“ (2009) blacklight installation.

„Reise eines Endoskops“ (2003) video installation.

„3 Altäre im Chinagarten“ (2007) Mannheimer Luisenpark.

„Die Seele des Lotus“ (Heinrich-Pesch-Haus, Ludwigshafen, 2010)

„ARTenvielfalt“ (SusCon 2010, Nürnberger Convention Center, UNO Konferenz 2011)

„Über dem Lotossee“, Rapunzel 2014, Schloss Lautrach 2015, dedicated to the theme „sustainability“.

Ausstellungen (Auswahl):

  • Städtische Galerie Reutlingen
  • Chapelle Salpêtrière, Paris
  • St. Pierre le Jeune, Strassburg
  • Christ Church College, Oxford
  • Stadtkirche Karlsruhe
  • Dominikanerkloster, Frankfurt
  • Antico Castello sul mare, Rapallo
  • Goethe-Institut Inter-Nationes Nancy
  • Schloß Mochental, Ehingen/Donau
  • Veste Coburg
  • Villa Streccius, Landau / Haus Maikammer
  • Festung Rosenberg, Kronach
  • Wasserschloss Bad Rappenau
  • Convention Center Nürnberg, “ehemaliger Bundestag” Bonn
  • Schweizerische Triennale der Skulptur, Bad Ragaz

Konzert

Knut Hanßen, Piano

15:30 Uhr

 

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate op. 31 No. 3, Es-Dur

– Allegro
– Scherzo – Allegretto vivace
– Menuetto – Moderato e grazioso
– Presto von fuoco

Joseph Haydn (1732-1809)
Sonate in B-Dur, Hob. XVI/41

– Allegro
– Allegro di molto

Maurice Ravel (1875-1937)
Gaspard de la nuit

– Ondine
– Le gibet
– Scarbo

Knut Hanßen Porträt - Foto Alexander Basta

Photo: Alexander Basta

Knut Hanßen, geboren 1992 in Köln, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren an der Musikschule Duisburg. 2003 wechselte er als Jungstudent an die Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf zu Thomas Leander. Seit dem Abitur (2009) studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Sheila Arnold. Impulse für seine pianistische Ausbildung erhielt er in Meisterkursen bei Georg Steinschaden, Konstanze Eickhorst, Manfred Aust, Carmen Piazzini, Lars Vogt, Ferenc Rados, Kristian Bezuidenhout und Karl-Heinz Kämmerling.

Neben regelmäßigen Konzerten, u.a. an der Robert-Schumann-Hochschule, bei der Köhler-Osbahr-Stiftung, der „Matinee junger Künstler“ in Bonn und den Duisburger Philharmonikern absolvierte er zahlreiche Wettbewerbe. Er erhielt erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, bei der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in Duisburg sowie beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund.

Im vergangenen Jahr spielte er das zweite Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven in der Oper Köln sowie im Schloss Nassau im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Knut Hanßen ist Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes, erwurde von der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V. sowie dem Kölner Richard-Wagner-Verband gefördert.

Eintritt frei. Um eine Spende für den Musiker wird gebeten!

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Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Herzlichst,

Gabriele Paqué

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Hinweis zum Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt!

Die Finissage der Ausstellung findet am 24. Juni 2017 statt.
Die Künstlerin wird anwesend sein.

 

Das nächste Konzert findet am 6. Mai 2017 statt:
Konzert des Deutschen Tonkünstlerverbands: „Musikalische Kaffeestunde“
Musik von Erwachsenen für Erwachsene
Werke von Klassik und der Romantik

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Samstags ist die Ausstellung von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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