Monthly Archives: 四月 2016

Update 09.05.2016 – Fotos vom Konzert: Diego Ares (Cembalo) und Sophie Lamberbourg (Gambe) spielen Stücke von J.S. Bach, J.J. Froberger, C.F. Abel, u.a.

  • By paqueklavier
  • Published 2016年04月26日 星期二
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Titelbild-Diego-Ares-Sophie-Lamberbourg-2016

Liebe Freunde der Musik,

Am Samstag, den 07. Mai 2016 spielten Diego Ares am Cembalo und Sophie Lamberbourg an der Gambe ein traumhaftes Konzert, das sich ganz der barocken Tradition widmete. Während der Zuhörer sich beim ersten Stück von Johann Sebastian Bach heimisch fühlte, wurde er gleichzeitig durch diese ungewöhnliche Besetzung auf einen weiteren spannenden Verlauf des Konzerts vorbereitet. Dabei erfordern diese, wie auch die zweite Gambensonate von Bach, ein hohes Maß an technischer Perfektion in dem gleichberechtigten Zusammenspiel als Duo von dem Cembalisten und der Gambistin.

Sophie Lamberbourg konnte als Solistin auf ihrer Gambe mit Werken von Karl Friedrich Abel brillieren. Sie ließ die Gambe in allen klanglichen Facetten hören und riss den Zuhörer damit von der tiefsten Melancholie hoch in die himmlischen Sphären.

Zum 400. Geburstag von Johann Jakob Froberger erfreute Diego Ares die Zuhörer mit einer Suite bestehend aus mehreren Sätzen. Wie immer verstand es Diego Ares sein musikalisches Temperament mit der Liebe und Präzision zur alten Musik meisterhaft zu verbinden.

Ich freue mich sehr, dass diese beiden großartigen Musiker den weiten Weg aus Basel auf sich genommen haben und uns einen wunderschönen Nachmittag geschenkt haben!

Diego-Ares-Sophie-Lamberbourg-2016-1

Diego-Ares-Sophie-Lamberbourg-Gabriele-Paqué-2016-1


 

Liebe Musikfreunde,

in diesem Konzert treffen zwei Musiker der Spitzenklasse zusammen. Diego Ares am Cembalo, der bereits zum dritten Mal Gast ist im Musikstudio und die Gambistin Sophie Lamberbourg. Zusammen spielen sie Gambensonaten von Johann Sebastian Bach mit obligaten Cembalo. Am Cembalo wird auch Musik von Johann Jakob Froberger zu hören sein sowie auf der Gambe Solowerke von Carl Friedich Abel. Somit bietet das Programm viel Abwechslung und entführt die Zuhörer in die besondere Klangwelt des Barock.

Programm:

“Deutsche Kunst für Gambe und Cembalo”

 Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Sonata in G-Dur (BWV 1027)

– Adagio
– Allegro ma non tanto
– Andante
– Allegro
 

Karl Friedrich Abel (1723-1787)

Drei Stücke für Viola da Gambe

– [ohne Bez.]
– Adagio
– Tempo di Minuet

– – – P A U S E – – –

Johann Jakob Froberger (1616-1667)

Suite XIV in g-Moll

– Lamentation sur ce que j’ay esté volé
– Courante
– Sarabande
– Gigue

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Sonata in D Dur (BWV 1028)

– Adagio
– Allegro
– Andante
– Allegro

Samstag, 07. Mai 2016

17 Uhr

Eintritt: 15,-€ und erm. 10,- €

 

Reservieren Sie sich hier Ihre Eintrittskarte(n):

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Foto: Susanna Drescher

Diego Ares, im Jahr 1983 im spanischen Vigo geboren, erhielt Klavierunterricht von Alis Jurgelionis und Aldona Dvarionaitė. Mit 14 Jahren gewann er den ersten Preis des Concurso RCN Vigo, mit 15 Jahren einen ersten Preis beim Concours International de Piano N. Rubinstein in Paris. 1998 begann er seine Ausbildung als Cembalist in Vigo bei Pilar Cancio. Mit 18 Jahren ging Diego Ares nach in die Niederlande um seine Studien am Conservatoire Royal de La Haye, und in Amsterdam bei Richard Egarr zu vertiefen. Im Jahr 2004 gewann er als Cembalist den zweiten Platz beim Concurso Permanente de Jóvenes Intérpretes de Espana. Im gleichen Jahr ging er an die Schola Cantorum Basiliensis und wurde Schüler von Jörg-Andreas Bötticher und Jesper B. Christensen. Das Diplom als Cembalist erhielt Diego Ares an der Schola Cantorum im Jahr 2007 mit Bestnote und besonderer Auszeichnung.
Diego Ares spielte zahlreiche Konzerte und Solo-Recitals in Frankreich und der Schweiz, darunter ein Konzert im Oktober 2010 in der Victoria Hall als Solist mit dem Orchestre de Chambre de Genève mit den Konzerten von Manuel de Falla und Frank Martin. In Deutschland spielte er  auf dem Pleyel-Cembalo (1927) aus der Sammlung des Musikinstrumenten-Museums Berlin zur Eröffnung der dortigen Wanda Landowska-Ausstellung, begleitet durch das Ensemble Madrid-Berlin, in Holland beim Festival Oude Muziek Utrecht 2011 im Rahmen einer Tournée mit den Goldberg-Variationen sowie in Japan in der Tokyo Opera City Hall.
Im Jahr 2006 nahm Diego Ares J. S. Bachs Konzert d-Moll BWV 1052, dessen Bran­den­burgisches Konzert Nr. 5 sowie von Padre Antonio Soler das Preludium d-moll und Fandango mit dem Illa de Menorcha Orchestra unter der Leitung von Farran James für das katalanische Label Columna Música auf. Seine zweite CD-Einspielung beim Label Pan Classics, gewid­met der Musik von Pater Antonio Soler, wurde im Jahr 2010 mit einem Diapason d’Or aus­gezeichnet. Die jüngste Aufnahme mit Werken Domenico Scarlattis ist bei PAN CLASSICS im Frühjahr 2012 mit dem Titel “Vivi felice” erschienen. Die Aufnahme erhielt, wie bereits die erste Solo-Einspielung, wieder einen Diapason d’Or. Diego Ares lebt in Basel und setzt seine Studien bei Jesper B. Christensen und dem Pianisten Lazlo Gyimesi fort.

Sophie2Sophie Lamberbourg wurde 1986 in Grenoble (Frankreich) geboren. 2006 erhielt sie ihr Diplom (DEM) für Violoncello im Konservatorium von Grenoble, in der Klasse von Yaëlle Quincarlet. Im Jahre 2007 schließt sie mit dem Bachelor in Musikwissenschaft an der Universität von Grenoble ab und gleichzeitig mit einem Diplom (DEM) für Barockvioloncello am Konservatorium von Villeurbanne (Frankreich) in der Klasse von Hilary Metzger. Im Jahre 2010, nach einer dreijährigen Ausbildung in der Klasse von Christophe Coin und Petr Skalka, erhält sie von der Schola Cantorum Basiliensis ihr Bachelor für Alte Musik mit Besonderheit als “Violoncello in alter Mensur”. Daraufhin führt sie ihr Studium in Basel weiter und erhält dort 2012 ihren Master. Gleichzeitig studiert sie Viola da Gamba bei Rebeka Rusó und Paolo Pandolfo in Basel. Sophie Lamberbourg hat an vielen musikalischen Projekten mitgewirkt wie der Académie Baroque Européenne d’Ambronay als Continuospielerin unter der Leitung von Hervé Niquet sowie mit dem Orchestre Français des Jeunes Baroque als erstes Violoncello unter der Leitung von Christophe Rousset sowie in verschiedenen Akademien und Masterklassen u.a. mit Alain Gervreau, Ageet Zweistra, Sigiswald Kuijken. Sie spielt jetzt beide Instrumente in verschiedenen Orchestern wie Le Concert Spirituel von Hervé Niquet, La Cetra Barokorchester Basel und als Solistin und Continuospielerin in Ensemblen wie Il Profondo, Opera Prima und anderen Kammerensemblen. Sie hat Konzerte in ganz Europa, wie auch in China, Japan und in der Türkei mit verschiedenen Besetzungen gespielt.

 

Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Herzlichst

Gabriele Paqué

 

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt!

Das nächste Konzert findet am 21.05.2016 um 17:00 Uhr statt.
Schülerinnen und Schüler des DTKV spielen auf verschiedenen Instrumenten.

 

Samstags ist die Ausstellung von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

Update 25.04.2016: Fotos vom Konzert am 23. April 2016: Studenten von Gesa Lücker und Gabriele Leporatti spielen Werke von L.v. Beethoven, J. Brahms, F. Chopin, F. Liszt u.a.

  • By paqueklavier
  • Published 2016年04月17日 星期日
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Studenten-von-Gesa-Lücker-Gruppenfoto-2016

Liebe Freunde der Musik und Kunst,

Am Samstag spielten die Studenten von Gesa Lücker und Gabriele Leporatti ein wunderschönes Konzert und konnten dabei ihr Können unter Beweis stellen. Das abwechslungsreiche Programm harmonierte dabei sehr schön mit den unterschiedlichen Charakteren dieser jungen Musiker, wobei alle wirklich hervorragend spielten. Hier war eindeutig die “Handschrift” ihrer Mentoren herauszuhören. Zudem waren die Zuhörer besonders erfreut darüber, alle sechs Klavierstücke op. 118 von Johannes Brahms in einem Konzert hören zu können, da meist nur einzelne Stücke hiervon aufgeführt werden. “Die Lerche” von Mikhail Glinka dürfte zudem nicht jedem Hörer geläufig gewesen sein, doch ist man jetzt umso mehr gewillt, noch mehr dieses tollen Komponisten zu hören! Das Konzert fand schließlich mit der “Tarantella” aus Franz Liszts “Venezia e Napoli” seinen goldenen Höhepunkt.

Ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei Gesa Lücker, Gabriele Leporatti, aber insbesondere auch bei den Studenten bedanken, die uns einen so schönen und gelungenen Nachmittag beschert haben!

 

Studenten-von-Gesa-Lücker-Gruppenfoto-2016

v.l.n.r.: Gabriele Paqué, Gabriele Leporatti, Gesa Lücker, Nina Gurol, Wenfei Yao, Ania Babnis, Sihoo Kim, Minjung Jeon, Chanyang Park. Foto: Johannes Paqué

Gesa-Lücker-Gabriele-Leporatti-Gabriele-Paqué-2016

Foto: Johannes Paqué

 


 

Liebe Musik- und Kunstfreunde,

auch in diesem Jahr freue ich mich, junge hochbegabte Studentinnen und Studenten der Musikhochschule Köln (von Gesa Lücker) und zum ersten Mal von der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf (von Gabriele Leporatti) in meinen Räumen begrüßen zu dürfen. Es handelt sich um ausgewählte Studierende, die oftmals Preise bei den verschiedensten Wettbewerben im In- und Ausland erhalten haben und denen auf diese Weise eine Plattform geboten werden soll, Ihr Können unter Beweis zu stellen. Lassen Sie sich verzaubern von einer Vielfalt von weltberühmten Komponisten und einem faszinierenden Programm!

 

Programm

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Sonate “Quasi una fantasia” Es-Dur op. 27 Nr.1
Nina Gurol

Johannes Brahms (1833-1897)

Sechs Klavierstücke op.118

Nr.1,2,3
Ania Babnis

Nr. 4,5,6
Sihoo Kim

– – – P A U S E – – –

 

Frederic Chopin (1810-1849)

Vier Mazurken op. 24
Minjung Jeon

Mikhail Glinka (1804-1857) Mily Balakirev (1837-1910)

“Die Lerche”
Chanyang Park

Alexander Scriabin (1872-1915)

Etüden op.8, Nr. 11 und Nr. 12
Chanyang Park

Franz Liszt (1811-1886)

Venezia e Napoli : III Tarantella
Wenfei Yao

 

Beginn: 17 Uhr

Eintritt frei!

Spende erbeten

 


 

Nina Gurol, geboren am 21.05.1997 in Leverkusen begann ihre musikalische Laufbahn mit sechs Jahren an der Musikschule Leverkusen. Ihren ersten Wettbewerb spielte Nina mit acht Jahren. Es folgten die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem am Nationalen Bachwettbewerb in Köthen (1.Preis), am Internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen (2.Preis sowie Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik), am Thürmer Klavierwettbewerb (1.Preis), am Schimmel Klavierspielwettbewerb (1.Preis), am Internationalen Rosario Marciano Piano Competition (Vienna Classic Prize) und am Internationalen Grotrian-Steinweg Klavierwettbewerb (3.Preis). Bei Jugend Musiziert erspielte sie sowohl solistisch, als auch kammermusikalisch zahlreiche 1.Preise auf allen drei Ebenen. Konzerte führten Nina nicht nur in zahlreiche Städte Deutschlands, sondern auch nach Österreich, Italien und New York. Solistische Höhepunkte ihrer musikalischen Biographie waren unter anderem die Einladung als Solistin zum Bachfest Leipzig und den Köthener Bachfesttagen, sowie die Gestaltung einer Steinway Matineé an der Internationalen Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf. Außerdem trat Nina im Rahmen des Festival ACHT BRÜCKEN in Köln, sowie mehrfach beim Klavierfestival Ruhr auf.  2012 führte sie beim Klavierfestival Ruhr zusammen mit der Pianistin Tamara Stefanovich Stücke zu vier Händen von York Höller sowie eine eigene Komposition urauf. Wichtige Impressionen erhielt sie außerdem von Pierre-Laurent Aimard, sowie von Jerome Rose, Alexander Kobrin, Jeffrey Swann und anderen im Rahmen des „International Keyboard Institute and Festival“ in New York, sowie von Pavel Nersessian und Massimiliano Mainolfi im Rahmen des Summit Music Festival New York. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete die Pianistin 2015 mit dem Carl-Heinz Illies-Förderstipendium aus, das ihr die Teilnahme am Meisterkurs bei Matti Raekallio an der Internationalen Sommerakademie am Mozarteum Salzburg ermöglichte. In der Saison 2016 qualifizierte sie sich für den renommierten TONALi16 Klassikpreis, bei dem sie fortan auch Stipendiatin ist. Nina war mehrfach in der Philharmonie Köln, der Philharmonie Essen, im WDR Funkhaus Köln, im Beethovenhaus Bonn, im Ehrbar Saal Wien, im Erholungshaus Leverkusen, sowie im Studio Dumont Köln zu Gast. Ihre Begeisterung für zeitgenössische Musik spiegelt sich auch in der Arbeit mit dem renommierten Neue Musik Ensemble „Studio MusikFabrik“ wieder. Neben ihrer schulischen Laufbahn am Gymnasium Erzbischöfliche Marienschule, die Nina dieses Jahr mit dem Abitur abschloss, studierte sie seit 2010 als Jungstudentin zunächst bei Prof. Nina Tichman und anschließend bei Prof. Gesa Lücker an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, bei der sie nun ihr Vollstudium fortsetzt.

Nina verfügt über einen geradezu hinreißend weichen, fast schmelzenden Anschlag – ganz in der großen Tradition eines Claudio Arrau“ – Westdeutsche Zeitung, Mai 2014

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Anna Babnis, 1988 in Danzig (Polen) geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf. Schon als kleines Kind begann sie sich für das Klavierspiel zu begeistern und erhielt mit 6 Jahren ihr ersten Klavierunterricht. Ab dem 7. Lebensjahr besuchte sie die Allgemeinbildende Musikschule in Danzig, die sie mit Auszeichnung beendete.
2010 schloss Anna Babnis ihr Studium an der Stanisław Moniuszko-Musikakademie in Danzig in der Klavierklasse von Prof. Andrzej Artykiewicz ab und setzte es danach an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Beatrice Berthold fort. Seit 2015 studiert an der Internationaler Musikakademie Anton Rubinstein in Düsseldorf in der Klavierklasse von Prof. Gabriele Leporatti.
Weitere wichtige Impulse für ihre musikalische Entwicklung erhielt sie durch den Besuch von Meisterkursen bei namhaften polnischen Pädagogen wie Katarzyna Popowa-Zydroń, Piotr Paleczny, Edward Wolanin wie auch bei Alexei Orlovetsky, Maija Weitz, und Kevin Kenner. Schon seit jüngsten Jahren nahm Anna Babnis erfolgreich an diversen Klavier- und Kammermusikwettbewerben teil.

2001 Nationaler Wettbewerb für junge Pianisten (3.Platz)
2002 Internationaler H.Czerny-Stefanska-Klavierwettbewerb in Żagań (2.Platz)
2004 Internationaler J.S.Bach-Klavierwettbewerb in Gorzów Wielkopolski (Auszeichnung)
2005 Internationaler Klavierwettbewerb in Plock (3. Platz)
2007 Nationaler Kammermusikwettbewerb in Danzig (1.Platz)
2007 Nationaler Kammermusikwettbewerb in Breslau (3.Platz)
Ebenso nahm sie an mehreren Festivals u.a. am berühmten Chopin-Festival in Duszniki Zdrój und
Schleswig-Holstein Musik Fesival teil.

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Sihoo Kim wurde 1993 in Won-ju, Südkorea, geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von 6 Jahren. Er gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe in Südkorea wie “National Music Competition of the Busan Association for Music Education” und “Glovil National Music Competition”. Seine Lehrer in Korea waren Hyun Jeong Bae, Soon Kyung Park und Sunghoon Simon Hwang. Seit 2013 studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, zunächst bei Prof. Richard Braun und seit 2015 in der Klasse von Prof. Gesa Lücker. Er besuchte Meisterkurse von Alexey Lebedev und Jong Pil Lim In 2014 gewann er ‘First Absolute Prize’ beim “Amigdala International Music Competition ‘Giuseppe Raciti’ Award” in Catania, Italien. In 2014 gewann er ‘First Absolute Prize’ beim “Amigdala International Music Competition ‘Giuseppe Raciti’ Award” in Catania, Italien.

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Minjung Jeon, in Bucheon (Südkorea) geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht bereits als sie drei Jahre alt war. Im Jahr 2000 beendete sie ihr Vordiplom Studium im Canada Royal Conservatory und begann 2001 in Kookmin Universität (Seoul) unter Prof. Yaroslav Pugach ihr Studium als voll Stipendiatin. Der Abschluss als Beste Studentin an allen Fakultäten der Universität erfolgte im Jahr 2005. Von 2007 bis 2011 hat sie an der Dresdner Musikhochschule unter Prof. Detlef Kaiser weiter studiert und das Konzertexamen mit sehr gutem Erfolg beendet. Seit 2012 erweitert Minjung Jeon ihre Kenntnisse an der ”Anton Rubinstein Musikakademie” in Düsseldorf mit Gabriele Leporatti als ihren Dozenten. Weitere künstlerische Impulse erhielt Sie als Meisterkurs Teilnehmerin der weltberühmten Pädagogen und Pianisten wie Alexander Kobrin, Arbo Valdma, Boris Petrushansky, Eduard Zilberkant, Gesa Lücker, Jerome Rose, Massimiliano Ferrati und Nina Tichman. Als Stipendiatin von ”Freunde Kreis von Haus Marteau e.V.”, gewann Frau Jeon im Jahr 2004 den dritten Preis beim ”Hyo Piano Competition” (Seoul) und 2013, beim ”Ivan Rijavec Piano Competition” (Idrija, Slovenia), den Ersten Preis und ”Special Award for Interpretation of Ivan Rijavec”. Minjung Jeon hat sowohl im Seoul als auch in verschiedenenen Städten Europas konzertiert wie z.B. in Wien, Lichtenberg, Dresden, Koblenz, Heidelberg, Düsseldorf und Pärnu mit dem Pärnu City Orchestra. Ihr Debut CD unter dem italienischen Label ”Sheva Collection” erscheinte im November 2015. Chanyang Park wurde am 06.03.1991 in Ulsan, Südkorea geboren.

Von 1998-2007 besuchte er die Ok-Seo elementary school,Ok-Dong middle school in Ulsan und erhielt seinen Klavierunterricht in der Klasse von Kim Yu Chul.

Im Jahr 2008 kam er nach Moskau um sein Studium bei Prof. N.A.schohireva an dem Staatlichen “Tschaikowski Music College” weiterzuführen.

Im Sommer 2012 hat er das Studium am “Tschaikowski Music College” erfolgreich abgeschlossen.

Im WInter 2012 besuchte er Meisterkurs von Prof. B.Götzke (Hannover) in der Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt in Blankenburg.


 

Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Herzlichst

Gabriele Paqué

 

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt!

 

Das nächste Konzert findet am 21. Mai um 15 Uhr statt.
Schülerinnen und Schüler des DTKV tragen auf verschiedenen Instrumenten ihr Können vor

 

 

Samstags ist die Ausstellung von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

Update 17.04.2016: VIDEO und Foto vom Vortrag: Eine Gegenüberstellung Russlands und Amerika. Ein Vortrag von David Franz

  • By paqueklavier
  • Published 2016年04月11日 星期一
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David-Franz-Gabriele-Paqué-Kotzebue-2016

Liebe Freunde von Kunst, Musik und Wissenschaft,

Am 16.04.2016 hielt David Franz seinen Vortrag zum Themenkomplex “Vereinigte Staaten und Russland”, welcher in Zusammenhang mit der derzeitigen Ausstellung “Ost-West” von Otto von Kotzebue stand.

Dabei bezog sich David Franz vornehmlich auf die Betrachtungsweise dieser beiden Staaten aus deutscher Sicht zur Zeit der Weimarer Republik. Erstaunlich war beispielsweise, wie gut die Berichterstattung schon damals, ohne Internet, Fernsehen und Radio, war und in welcher beide Beziehung diese beiden Staaten schon zum “neuen” Medium Fotografie standen. Diese spielte im Amerika bereits eine sehr wichtige Rolle zur charakterlichen Darstellung des jeweiligen Präsidentschaftskandidaten und kein Bild war einfach “zufällig” entstanden, auch wenn es manchmal so den Eindruck zu machen schien. Gleichzeitig spielte das politische Programm der jeweiligen Kandidaten keine sehr große Rolle. Während man sich in Amerika darum bemühte, nach außen auf die Öffentlichkeit medial Einfluss zu nehmen, ging es in Russland ganz anders zu, wie man sich sicher schon denken kann. Die Machtkämpfe fanden tatsächlich nicht zwischen den Parteien statt, sondern zwischen den jeweiligen Fraktionen innerhalb der KPR (Kommunistische Partei Russlands, bzw. “Bolschewiki”) statt, da sie allein sowieso die einzig politisch relevante Partei war. Der Umgang mit den Medien war dementsprechend auch ein ganz anderer als der amerikanische. Ein Großteil der Medien war durch sie gelenkt und sie funktionierten eher als ein gigantischer Propagandaapparat.

Deutschland, das sich selbst auch noch als “Weltmacht” verstand, blickte konzentriert auf die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in diesen beiden Staaten, welche es als einzige dem Vergleich würdige Systeme ansah. Schon früh wusste man in Deutschland, dass die sogenannte “Demokratie” in Russland, wie auch das politische System der Vereinigten Staaten, nicht dem deutschen/europäischen Verständnis entsprach, was wiederum aufzeigt, dass auch Deutschland in den 1920er Jahren bereits ein recht differenziertes Demokratieverständnis hatte und an diesen beiden Staaten auch lernte, sich selbst zu definieren, da einem Beobachter besonders an diesen beiden Staaten die Unterschiede zur eigenen Weltsicht auffiel. Dieses Verständnis war dabei keineswegs nur einer herrschenden Elite vorbehalten, da sich die Arbeit von David Franz oftmals aus der Berichterstattung diverser viel gelesener Tageszeitungen zusammensetzte!

Wie man sieht, kann man aus dieser historischen Betrachtung schon sehr viele Schlüsse auch auf unsere heutige Zeit ziehen und man erlebte mal wieder, wie wichtig ein aufgeklärtes Geschichtsverständnis zur Betrachtung der heutigen politischen Strukturen sein kann!

Ich möchte David Franz nochmal ganz herzlich dafür danken, dass er sich den weiten Weg aus München gemacht hat und uns mit diesem Vortrag hochinteressante Einsichten geben konnte!

Sie können sich den Vortrag nun auch bei YouTube anschauen:


 

Liebe Freunde von Musik und Kunst,

Ich freue mich ganz besonders Ihnen im Rahmen der aktuellen Ausstellung “Ost-West” David Franz vorzustellen, ein junger Historiker, der gerade seine Dissertation „Amerikanische und sowjetische Modernen in der Weimarer Republik“ fertiggestellt hat und bereits jetzt schon in der Fachwelt eine hohe Reputation genießt.

 

Samstag, 16. April 2016

17 Uhr

Eintritt: 10,- Euro

 

 


“Das Werk Otto von Kotzebues vermittelt genuin subjektive und zugleich vertraut wirkende Impressionen – „Bilder“ – von Amerika und Russland. Obgleich nie zuvor betrachtet, sprechen sie in ihrer Chiffriertheit tradierte Deutungsmuster im Betrachter an und setzen spontane aber keineswegs willkürliche Interpretationsprozesse in Gang. Das wirft die Frage nach den kulturellen Vorbedingungen auf, unter denen wir als Europäer und Deutsche Impressionen wie die von Kotzebues mit unseren kollektiven Imaginationen von Russland und Amerika mischen und so zu lebendigen Bildern werden lassen. Worauf genau treffen all die Impressionen in uns selbst und was macht sie für uns lesbar?

In meinem Vortrag sollen einige Themen vorgestellt werden, um die herum sich in der Zwischenkriegszeit die Länder-„Bilder“ von Amerika und Russland geformt haben. Ihre historischen Ursprünge sollen dabei ebenso beleuchtet werden wie das spezifisch deutsche an ihnen. Modernität, Erneuerung und brachialer Wandel bildeten Leitmotive, die in verschiedenen thematischen Kontexten Gestalt im öffentlichen Diskurs der Weimarer Republik annahmen. Die „kollektiven“ und kulturell verhandelten Ausdeutungen beider Länder sollen damit eine Teilantwort auf die Frage geben, welche in uns verankerten Sinngehalte den künstlerischen Blick eines Einzelnen auf Russland und Amerika universell verstehbar machen.”

– David Franz

 

Reservieren Sie sich hier Ihre Eintrittskarte(n):

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Lebenslauf

 

David Franz (*29.10.1985 in Wiesbaden, ledig)

  • 2005 Abitur in Viechtach, Bayerischer Wald; danach Wehrdienst im Panzergrenadierbataillon 112 im bayerischen Regen;
  • Ab 2006 Studium auf Gymnasiallehramt (Geschichte, Englisch, Politologie/Soziologie) an der Universität Regensburg;
  • 2008 – 2009 Studium der Internationalen Beziehungen an der University of Colorado at Boulder, USA;
  • 03/2012 Bayerisches Staatsexamen (Anglistik, Amerikanistik, Linguistik, Geschichte, Soziologie, Politologie);
  • Seit 04/2012 Doktorand am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Regensburg. Betreuer und Gutachter der Dissertation sind Prof. Dr. Volker Depkat und Prof. Dr. Ulf Brunnbauer;
  • Seit 10/2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Themenverbundes „Ost-West-Transfers“ der Universität Regensburg;
  • Seit 12/2012 Assoziierter Wissenschaftler der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, eine Kooperation der Universitäten München und Regensburg im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern; hier seit 2015 als Doktorandensprecher Mitglied des Vorstands;

 

Schriften und Vorträge (Auswahl)

  • Amerikanische und Sowjetische Modernen in der Weimarer Republik (Dissertation, eingereicht am 11.01.2016, erscheint vorr. 2016 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht).
  • Vortrag vor der German Studies Association Annual Conference in Kansas City, Missouri, am 19.09.2014: Industrial Rationalization in Societal Debates
  • Rezension zu Anton Sterbling: Wege der Modernisierung und Konturen der Moderne im westlichen und östlichen Europa. In: Jahrbücher Geschichte Osteuropas.

 


 

Dissertationsbeschreibung

“In meiner Dissertation „Amerikanische und sowjetische Modernen in der Weimarer Republik“ habe ich eingehend die Modernitätsdiskurse in der Weimarer Republik analysiert. Eine besondere Rolle spielten dabei die Bilder der Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion, wie sie in den Massenmedien der Weimarer Republik, also vor allem den Tageszeitungen und Illustrierten, gezeichnet wurden. Ich habe versucht darzulegen, ob und wie sich die miteinander konkurrierenden publizistischen Darstellungen und politischen Strömungen durch Impulse aus ebendiesen beiden Ländern und in der Auseinandersetzung mit diesen definierten. Dadurch sollte die bis dato vornehmlich auf die Vereinigten Staaten gerichtete Forschungsarbeit durch eine stärkere Integration der Rolle der Sowjetunion ergänzt werden.

Die Untersuchung führte zwei unterschiedliche Quellenarten zusammen: sowohl textuelle als auch vorwiegend visuelle Quellen wurden zur Analyse der Modernitätsdiskurse herangezogen. Diese Kombination versprach ein umfassendes Quellenkorpus, mit dessen Hilfe sich eine historische Diskursanalyse unter den genannten Prämissen durchführen ließ. Außerdem barg diese Kombination das Potential, die Wahrnehmung beider Länder aus deutscher Perspektive zur Zeit der Weimarer Republik vollständiger als bisher nachzeichnen zu können.

Im Verlauf der Recherchearbeit wurden die zu sichtenden Zeitungen auf ihre textuellen Referenzen und die Illustrierten auf ihre visuellen Referenzen zu den USA und der UdSSR als Beispiele für Modernität hin überprüft. Die anschließende Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse ermöglichte eine umfassende historische Diskursanalyse, die entlang von sechs Themenfeldern strukturiert war, und zwar: Frauenemanzipation, Minderheitenrechte, Politische Ordnungen, Rechtsstaatlichkeit, Rationalisierungsprozesse und der Themenkomplex Sport, Jugend und Bildung.

Interessant war dabei die Bestätigung der vorher aufgestellten These, dass weder in der veröffentlichten Meinung der 1920er Jahre noch in den sich zunehmend ausdifferenzierenden weltanschaulichen Milieus geschlossene Länderbilder existierten. Vielmehr veränderten sich die Einschätzungen abhängig von den jeweils verhandelten Themen.”

 


 

 

Ich freue mich auf Ihr Kommen!
Herzlichst

Gabriele Paqué

 

 

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt!

Das nächste Konzert findet am 23.04.2016 um 17:00 Uhr statt.

Studenten von Gesa Lücker und Gabriele Leporatti
spielen Werke von L.v. Beethoven, J. Brahms, F. Chopin, F. Liszt u.a.

 

Samstags ist die Ausstellung von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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