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14.11.2020 – VORTRAG und KONZERT: Prof. Dr. Christian Steinhäuser über “Musik, Alter und Gehirn” mit Musik von Schülern von Gabriele Paqué

  • By paqueklavier
  • Published Donnerstag, der 20. Februar 2020
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Was passiert mit dem Gehirn, wenn man musiziert? Beugt das Musizieren tatsächlich gegen Demenz und andere Alterskrankheiten vor?

Liebe Freunde der Musik,

Zu diesem Thema wird Prof. Dr. Christian Steinhäuser, Leiter des Instituts für Zelluläre Neurowissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, im Musikstudio an diesem Samstagnachmittag einen Vortrag halten, den Sie nicht verpassen sollten! Prof. Dr. Lütjohann hat für das Musikstudio folgenden Text geschrieben, den Sie mit Quellenangaben übrigens auch hier auf der Website finden können:

Die Fähigkeit zum Musizieren ist eine der anspruchsvollsten Leistungen unseres zentralen Nervensystems. Nahezu alle Bereiche des menschlichen Gehirns werden dabei aktiviert. Regelmäßiges Üben ermöglicht das Zusammenspiel der Sinneswahrnehmungen mit dem Bewegungsapparat. Das stellt die Grundlage für die Beherrschung eines Instrumentes dar.
Unser gesamtes Nervensystem besteht aus Milliarden von miteinander verschalteten Neuronen, die über mehrere Billionen Kontakte miteinander kommunizieren. Die Leistungen des Gehirns beruhen auf struktureller und funktioneller Organisation – also darauf, wie Neuronen im Schaltplan des Gehirns vernetzt sind, wie sie zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen. Neuronen sind im Gegensatz zu Zellen mit anderen Funktionen hochspezialisierte Nervenzellen, die mittels chemischer und elektrischer Prozesse in der Lage sind, über Rezeptoren aufgenommene Umweltreize in Form von Aktionspotenzialen als Informationen aufzunehmen, zu interpretieren und weiterzuleiten. Diese Information erhalten sie z.B. über Lichtimpulse oder auch durch Schallwellen. Unser Gehirn ist in der Lage, elektrische Impulse in bewusstes Erleben umzuändern. Man könnte sagen: Unser Gehirn macht aus den empfangenen Schallwellen erst Musik.
Im Gegensatz zu den meisten Zellarten können sich Neuronen nicht teilen und vermehren. Diese Fähigkeit besitzen jedoch die neuronalen Vorläuferzellen. Sie sind dann in der Lage, neuronale Aufgaben zu übernehmen. Dabei werden neue Kontakte zu anderen Nervenzellen geknüpft. So prägt Lernen die Struktur des Gehirns. Die Zellen, die benutzt werden, bilden stärkere Verknüpfungen aus, die aber nicht Beanspruchten verkümmern.
Die funktionelle und strukturelle Anpassung des Nervensystems an Spezialanforderungen bezeichnet man als Neuroplastizität. Die enorme Wandlungsfähigkeit des Gehirns bleibt ein Leben lang erhalten; das zeigen Versuche mit erwachsenen Klavieranfängern. Schon nach 20-minütigem Üben lassen sich bei den angehenden Pianisten neue Nervenverbindungen nachweisen: Großhirnbereiche für Sinneswahrnehmungen und Bewegung verknüpfen sich verstärkt. Klavierspielen trägt dazu bei, Koordination und Konzentration zu üben und zu steigern und entfaltet eine emotional anregende Wirkung. Wir werden also nicht mit einem fertigen neuronalen Netzwerk geboren. Unser Gehirn hat ein enormes Entwicklungspotenzial. Nutzen auch Sie Ihre “neurogene Reserve”.

Natürlich werden auch meine Schülerinnen und Schüler mit von der Partie sein und Ihnen hautnah beweisen, dass das Musizieren Ihnen nicht nur gesundheitlich gut tut, sondern auch für die Seele eine wahre Freude ist.

Falls Sie immer schon mal mehr dazu wissen wollten und Sie vielleicht auch überlegen, ob es sich lohnt, noch im Alter ein Musikinstrument zu erlernen, dann sind Sie hier genau richtig!


Samstag, 14. November 2020

Beginn um 15:30 Uhr mit dem Konzert

Blücherstraße 14
53115 Bonn


Programm:

15:30 Uhr
Konzert der Schüler von Gabriele Paqué
Eintritt frei

17:00 Uhr
Vortrag zum Thema “Musik, Alter und Gehirn” von Prof. Dr. Christian Steinhäuser
Eintritt: 10,-€

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Prof. Dr. rer. nat. habil. Christian Steinhäuser

  • 1975 Abitur in Berlin
  • 1977-82 Physikstudium an der Universität Jena
  • 1982 Diplom in der Abteilung Röntgenphysik
  • 1983-84 Teilstudium Medizin, Abschlussprüfung im Fach Physiologie an der Universität Jena
  • 1988 Dissertation an der Biologischen Fakultät, Uni Jena
  • 1989 Postgradualstudium und Fachanerkennung für Physiologie an der Akademie für Ärztliche Fortbildung, Berlin
  • 1994 Stipendiat der ‘SANDOZ-Stiftung für therapeutische Forschung’

Berufliche Stationen:

  • 1982-89 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Neurobiologie und Hirnforschung Magdeburg, Abteilung Membranphysiologie
  • 1990 Wechsel an das Institut für Physiologie der Universität Jena, Leiter einer Arbeitsgruppe Membranphysiologie
  • 1995 Habilitation für Physiologie
  • 1995-97 Kommissarische Leitung des Instituts für Physiologie I der Universität Jena
  • 1996 Ruf auf eine C3 Professur ‘Experimentelle Neurobiologie’ an der Uni Bonn
  • 1997 Wechsel an die Uni Bonn
  • 2006 Ruf auf eine W3 Professur für Physiologie (Lehrstuhl) an der Universität Frankfurt/M.
  • 2006 Gründung und Leitung des Instituts für Zelluläre Neurowissenschaften an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn

Leitende Funktionen in Forschung und Lehre

  • Ko-Organisator des DFG Schwerpunktprogramms SPP1172 ‚Neuroglia and synapses’ (2003-2010)
  • Sprecher des SFB-TR3 ‚Mesial temporal lobe epilepsies’ (bis 2012)
  • Koordinator des EU Verbundprojekts ‚NeuroGLIA’ (2008-2012)
  • Organisator und Sprecher des internationalen Masterstudiengangs ‚Neurosciences’ (seit 2009)
  • Generalsekretär der NWG (seit 2013)

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Eigenschaften von NG2 Gliazellen und ihre Rolle bei der Informationsverarbeitung
  • Mechanismen von Neuron-Glia Interaktionen in verschiedenen Hirnarealen
  • Rolle der gap junction Kopplung von Radial-Glia bei der adulten Neurogenese
  • Bedeutung dysfunktionaler Astrozyten für die Entstehung von Temporallappen-Epilepsie

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

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Ankündigung:
Das Musikstudio präsentiert am 30. Juni 2020 die kleinen Beethovens im Beethoven Kammermusiksaal der Stadt Bonn:
Konzerte und Theaterstücke der Schülerinnen und Schüler von Michelle Yen-Howland

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Aktuelle Ausstellung: Zu Ehren Beethovens – Eine Sammelausstellung
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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13.06.2020 – KONZERT: Sara De Ascaniis (Klavier) und Irakli Tsadaia (Violine) präsentieren Werke von C. Debussy, S. Prokofiev und C. Franck

  • By paqueklavier
  • Published Donnerstag, der 20. Februar 2020
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Foto: Hiroyuki Ikezi

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Liebe Freunde der Musik,

Sara De Ascaniis begeisterte bereits im Mai 2019 zusammen mit Georgy Voylochnikov das Publikum im Musikstudio. Diesmal tritt sie zusammen mit dem Geiger Irakli Tsadaia an und beide haben ein tolles Programm mit Werken von Debussy, Franck und Prokofiev zusammengestellt!
De Ascaniis kann in ihren noch recht jungen Jahren bereits auf eine beachtliche Karriere zurückblicken: Sie tritt regelmäßig bei verschiedenen Festivals, etwa dem Festival des internationalen Konzertvereins des Bodensees oder dem Salzburger Kammermusik Festival und spielte unter anderem in Konzertsälen wie dem Bing Theater (Los Angeles, USA), dem Wiener Saal in Salzburg oder dem La Fenice in Venedig. Auch ist sie Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe: Sie gewann den Mozartpreis am Mozarteum, den J.S. Bach Preis von Sestri Levante, den Recanati Preis, den Schumann Preis vom Rospigliosi Wettbewerb in Lamporecchio und viele andere.
Auch Irakli Tsadaia ist schon lange kein Unbekannter der internationalen Musikszene mehr. Als Schüler des berühmten Lehrers Victor Tretjakov ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie Jugend Musiziert, Louis-Spohr International Violin Competition in Weimar, Paganini International Competition in Moskau und International Violin Competition Valsesia Musica in Italien. Seine Interpretationen vom Tschaikowskys Violinkonzert, Introduction and Rondó Capriccioso von Saint-Saëns, Zigeunerweisen von Sarasate und Four Seasons von Piazzolla wurden vom ARD, SWR, BR (Bayerischer Rundfunk) sowie vom nationalen georgischen Rundfunk übertragen. Zudem war er von 2013 bis 2018 Konzertmeister des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und ist seit 2018 stellvertretender Konzertmeister beim Beethoven Orchester Bonn.

Sie können sich also auf ein atemberaubendes Konzert gefasst machen!


Samstag, 13. Juni 2020

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn


Programm:

Claude Debussy (1862-1918)
Prélude à l’après-midi d’un faune, L.86
(Bearbeitung von Jascha Heifetz)

Sergej Prokofiev (1891-1953)
Sonate für Violine und Klavier in D-Dur op.94a
– Moderato
– Presto
– Andante
– Allegro con brio

PAUSE

César Franck (1822-1890)
Violinsonate A-Dur
– Allegretto ben moderato
– Allegro
– Ben moderato: Recitativo- Fantasia
– Allegretto poco mosso

Eintritt: 20,-€, 10,-€ erm.

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Sara De Ascaniis

Foto: Dana Ross

In eine Musikerfamilie geboren, begann Sara De Ascaniis im Alter von zwei Jahren nach Gehör Klavier zu spielen und dabei selber zu improvisieren. Ihre Ausbildung startete sie mit sieben Jahren als sie in das Musikkonservatorium Arrigo Pedrollo in Vicenza eintrat. Drei Jahre später gab sie bereits ihr erstes Rezital, dem ihr Debüt mit Orchester mit dem Klavierkonzert K414 von Mozart folgte. Seit diesem Zeitpunkt ist sie regelmäßig als Solistin und mit Orchester sowohl in Italien als auch im Ausland aufgetreten.
Sie ist bei zahlreichen Festivals eingeladen worden, zum Beispiel La Società dei Concerti von Mailand, Festival LeXGiornate von Brescia, Maggio della Musica von Neapel, Oberhausener Festival, Internationaler Konzertverein Bodensee, Aurora Chamber Music Festival in Schweden, Salzburger Kammermusik Festival oder dem iPalpiti Festival in Kalifornien.
Nach dem Diplom summa cum laude am Konservatorium erlangte sie an der Universität Mozarteum Salzburg den Bachelorabschluss unter der Leitung von Claudius Tanski. Dort absolvierte sie weiterhin das Masterstudium mit Auszeichnung in der Klasse von Imre Rohmann, ehemaliger Student von Ferenc Rados und György Kurtàg. Außerdem erhielt sie wichtige musikalische Impulse von renommierten Klavierpädagogen wie Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov, Leonid Margarius, Benedetto Lupo, Lilya Zilberstein, Boris Betrushansky und vor allem Konstantin Bogino, bei dem sie am Konservatorium Cesare Pollini in Padua studierte (Postgraduate).
Ihre Auftritte als Solistin und Kammermusikerin haben sie durch Europa, nach Kanada und in die USA geführt, wo sie in berühmten Konzertsälen wie La Fenice in Venedig, Sala die Giganti in Padua, Teatro dal Verme in Mailand, Teatro Bibiena in Mantua, Ehrbar-Saal in Wien, Wiener Saal in Salzburg, Tanna Schulich Hall in Montréal und im Bing Theater in Los Angeles konzertiert hat.
Sie ist häufig mit verschiedenen Besetzungen vom Duo bis zum Quintett aufgetreten und hat dabei mit Künstlern wie Wolfgang Redik, Rainer Schmidt, Igor Ozim, Enrico Bronzi und Alois Brandhofer zusammengearbeitet. Seit ihrem 9.Lebensjahr hat sie zahlreiche Klavierwettbewerbe gewonnen, unter anderen den J.S. Bach Preis von Sestri Levante, den Recanati Preis, R. den Schumann Preis vom Rospigliosi Wettbewerb in Lamporecchio, den Matteo Molinari Preis von Vicenza, „Junge Talente“ von Venedig, den Silvio Omizzolo Preis von Padua, Vito Frazzi Preis von Florenz, den Mozartpreis am Mozarteum Salzburg sowie den internationalen Klavierwettbewerb in Baden-Baden.
Sie widmet sich mit Begeisterung dem Klavierunterricht und hat nach dem Masterabschluss in Instrumentalpädagogik am Mozarteum Salzburg ihre Berufstätigkeit an verschiedenen Musikschulen in Berlin begonnen.
Im Dezember 2017 wurde sie Professorin für Klavier am Staatlichen Konservatorium Cesare Pollini in Padua, Italien und im Jahr 2018/2019 war sie am Staatlichen Konservatorium Luca Marenzio in Brescia als Dozentin tätig.
Ihre Intepretationen des Klavierkonzerts Nr. 3 von Beethoven und des Klavierkonzerts von Schumann wurden mit großem Erfolg im italienischen Rundfunk übertragen. 2020 wird ihr erstes
Album“Fantasien“ mit Werken von Schumann, Chopin und Skrjabin erscheinen.

Irakli Tsadaia

Foto: Tatiana Fettich

Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie Jugend Musiziert, Louis-Spohr International Violin Competition in Weimar, Paganini International Competition in Moskau und International Violin Competition Valsesia Musica in Italien, lebt der aus Georgien stammende Violinist Irakli Tsadaia seit 1990 in Deutschland und tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker in vielen europäischen Ländern und in den USA auf.
In einer Musikerfamilie in Tbilisi geboren, hat Irakli bei den Mitgliedern vom Georgian State Quartet Tamaz Batiaschvili und Konstantin Vardeli mit dem Musikunterricht angefangen. Bereits im Alter von 8 Jahren wurde er in Moskau von Galina Turchaninova, Lehrerin von Maxim Vengerov unterrichtet und mit 13 Jahren wurde er am Konservatorium in München aufgenommen. Er nahm an Meisterkursen von Alexander Brussilovsky, Boris Garlitzky, Felix Andrievsky und Victor Tretjakov teil. 2002 setzte er sein Studium bei Prof. Tretjakov an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln fort. Seine Interpretationen vom Tschaikowskys Violinkonzert, Introduction and Rondó Capriccioso von Saint-Saëns, Zigeunerweisen von Sarasate und Four Seasons von Piazzolla wurden vom ARD, SWR, BR (Bayerischer Rundfunk) sowie vom nationalen georgischen Rundfunk übertragen. Piazzollas Four Seasons hat er 2007 als Solist mit dem Kölner Klassik Ensemble aufgenommen und wurde als CD von Sony BMG herausgegeben.
Im Jahr 2012 war er Finalist bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg und wurde zwischen 1.003 Teilnehmer für das Schlusskonzert im Rahmen der Salzburger Festspiele ausgewählt.
Er wird regelmäßig zu renommierten Festivals in Deutschland und im Ausland eingeladen. Seit 2010 ist er mehrmals beim iPalpiti Festival (California) Solist gewesen und trat in berühmten Konzertsälen wie Disney Hall und Bing Theater in Los Angeles, Temple Performing Arts Center in Philadelphia, Recanati Auditorium in Tel Aviv, Solitär am Mozarteum Salzburg auf. 2013 bis 2018 war er Konzertmeister des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und seit 2018 ist er stellvertretender Konzertmeister beim Beethoven Orchester Bonn. Irakli spielt eine Geige von Giovanni Paolo Maggini aus dem 17. Jahrhundert, die er als außergewöhnlicher junger Künstler durch die Stiftung der Musikhochschule Köln bekommen hat.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

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Ankündigung:
Das nächste Konzert findet zusammen mit einem wissenschaftlichen Vortrag am 27. Juni 2020 um 17 Uhr statt:
Prof. Dr. Christian Steinhäuser hält einen Vortrag zu “Musik, Alter und Gehirn” mit Musik von Schülern von Gabriele Paqué

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Aktuelle Ausstellung: Zu Ehren Beethovens – Eine Sammelausstellung
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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16.05.2020 – KONZERT: Susanne Herre und Yin Chiang präsentieren “Pour la belle Josephine” – Werke für Mandoline und Klavier von Beethoven, Hummel, Bortolazzi und Feliziano

  • By paqueklavier
  • Published Dienstag, der 11. Februar 2020
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Foto von Susanne Herre: Christian Daether

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Liebe Freunde der Musik,

Yin Chiang (Klavier) war im Musikstudio bereits schon mehrfach zu hören, zuletzt am 22. Juni 2019 zum 10-jährigen Jubiläum des Musikstudios, und sie begeistert das Publikum immer wieder aufs Neue. Dieses Mal tritt sie zusammen mit Susanne Herre auf, die sie auf der Mandoline begleiten wird. Sie ist Preisträgerin vieler renommierter Wettbewerbe und hat sich insbesondere auf die historisch informierte Aufführungspraxis spezialisiert. Neben der Mandoline spielt sie ebenso auch die Gambe und die Laute.
Es erwartet die Zuhörer ein wunderschönes Programm mit Werken von Beethoven, Hummel, Bortolazzi und Feliziano.


Samstag, 16. Mai 2020

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn


Programm:
“Pour la belle Josephine”

Porto Antonio Feliziano (1793 – 1863)
Sonata con Variazioni C-Dur für Mandoline und Klavier
– Allegro Moderato
– Siciliana. Larghetto
– Tema e Variazioni. Andantino

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Werke für Mandoline und Klavier
Sonatine C-Dur WoO 44a
– Adagio ma non troppo Es-Dur WoO 43b
– Sonatine c-moll WoO 43a
– Andante con Variazioni D-Dur WoO 44b

PAUSE

Bartolomeo Bortolazzi (1773 – 1820)
Sonate D-Dur Op. 9 für Klavier in Begleitung einer Mandoline
– Allegro
– Andante
– Rondo

Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837)
Grande Sonata C-Dur Op. 37a für Klavier in Begleitung einer Mandoline
– Allegro con spirito
– Andante moderato siciliano
– Allegretto più tosto Allegro

Yin Chiang, historischer Flügel
Susanne Herre, historische Mandoline

Eintritt: 20,-€, 10,-€ erm.

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Yin Chiang

Yin Chiang wurde in Taipei, Taiwan geboren, wo sie im Alter von 4 Jahren ihren ersten Klavierunterricht erhielt. Bevor sie 1995 nach Europa ging, besuchte sie spezielle Musikschulen in Taipei. Sie setzte ihr Klavierstudium am Mozarteum in Salzburg bei Peter Lang und Hans Leygraf fort, wo sie mit dem  Titel “Magistra Artium” abschloss. Anschließend studierte sie bei Pierre-Laurent Aimard am Kölner Konservatorium (HfMT), wo sie mit dem “Konzertexamen” für Kammer- und zeitgenössische Musik abschloss.

Ihre erste Soloaufführung mit Orchester fand im Alter von 11 Jahren auf einer Tour in Taiwan statt. Des Weiteren trat sie Im Alter von 16 Jahren auf einer Tournee in China auf. Sie spielt(e) bereits bei diversen hochrangigen Musikergruppen, etwa bei der Niederländische Kammerphilharmonie, dem Leopoldinum Kammerorchester, Salzburger Musici Quartett, ETA Hoffmann Trio, Kölner Sänger, dem Duo Ensemble Présence sowie die Ensemble Garage, 20/21, DuoPlus, dem Artwork Ensemble und dem Gunnar Berg Ensemble. Außerdem war sie bei bei der International Ensemble Modern Academy, Klangspuren festival eingeladen(beide Österreich), sowie bei der Lucerne festival Academy (Schweitz), Acanthes festival (Frankreich), Temporada Avuimúsica festival (Barcelona, Spanien), the New Music Week (Shanghai, China), dem Hörfest, Music with innovative Expressions (Taipei) und dem China Time Festival (Hamburg, Deutschland). Mit der Weltpremiere von Spencer H. Shedlers “Refraction” für Klavier solo debütierte sie 2002 bei der renommierten Mozartwoche in Salzburg. Sie war als Pianistin und Musikdirektorin für zwei zeitgenössische Opernproduktionen an der Kölner Kammeroper engagiert. Dabei handelt es sich um “Die Edelweißpiraten” von Snezana Nesic in 2007/08 sowie die “Weiße Rose” von Udo Zimmermann in 2008/09.
Yin Chiang erhielt Stipendien vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, der Stiftung Gisela und Erich Andreas in Berlin und der Kunststiftung NRW in Deutschland. Ihre Auftritte mit den Werken für das Klavier solo von Luciano Berios wurden im italienischen Fernsehen ausgestrahlt und viele ihrer Live-Auftritte wurden von Radiosendern wie Ö1, DRS2, WDR und dem “Institut für Forschung und Koordinationstechnik / Musik” (IRCAM) ausgestrahlt.
Yin Chiangs Schwerpunkt ist die zeitgenössische Musik, was aus ihrer Zusammenarbeit mit den Komponisten György Kurtág, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Marco Stroppa, Toshio Hosokawa, Matthias Pintscher und Pierre Boulez u.v.a. ersichtlich wird. Seit 2008 gibt sie regelmäßig Konzerte und Meisterkurse für zeitgenössische Musik an verschiedenen Musikuniversitäten in China und Taiwan.

2006 erwarb sie die österreichische Staatsbürgerschaft. Von 2011 bis 2012 unterrichtete sie am Shanghai Conservatory of Music. 2012 gründete sie das C-Camerata Ensemble für zeitgenössische Musik in Taipei. Zwischen 2013 bis 2015 übersetzte sie den Originaltext von C.P.E. Bachs “Der wahre Weg, das Clavier zu spielen” ins Chinesische. 2015 nahm sie die CD “C.P.E. Bach: 8 Sonaten für die Tastatur” auf.

Susanne Herre

Foto: Christian Daether

Susanne Herre erlernte zunächst das Instrument Mandoline an der Musikschule Erfurt. Schon früh konnte sie erste Wettbewerbserfolge erzielen und war u.a. mehrfach erste Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit Höchstpunktzahl, und 2003 mit Sonderpreisen der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Union deutscher ZONTA Clubs. Während ihres Mandolinenstudiums an der Musikhochschule Wuppertal bei Prof. Marga Wilden-Hüsgen nahm sie an Europa-Tourneen des European Union Youth Orchestra teil, spielte im Rahmen der Lucerne Festival Academy Schönbergs Serenade op. 24 unter der Leitung von Pierre Boulez und trat im Rahmen der Zermatt Festival Academy unter Leitung von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf. Sie war außerdem Stipendiatin der Stiftung Yehudi Menuhin/Live Music Now und der Sparkassenstiftung Erfurt.
Gleichzeitig begann sie sich zunehmend für die historisch informierte Aufführungspraxis zu interessieren, und im Besonderen für die Instrumente Gambe und Laute. Dem pädagogischen und künstlerischen Abschluss im Fach Mandoline folgten deshalb Studien der Gambe bei Prof. Rainer Zipperling und der Laute (Renaissancelaute, Barocklaute und Theorbe) bei Prof. Konrad Junghänel an der Musikhochschule Köln. Ein Auslandsjahr in Lyon sowie ein Masterstudium am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Philippe Pierlot und Mieneke van der Velden (Gambe) sowie Mike Fentross und Joachim Held (Theorbe) schlossen sich an.
Susanne Herres Konzerttätigkeit ist sehr vielsaitig (sic!) und reicht u.a. von solistischen Partien auf der Gambe (Solokonzerte, Passionen, Musiktheater etc.) über Generalbassspiel mit Vokalensembles und Orchestern auf der Theorbe, bis hin zu Mandolinenparts in Opern und Sinfonien. Sie hat mit bekannten Ensembles der Alten Musik (Vox Luminis, Concert Royal Köln, New Dutch Academy, Händelfestspielorchester Halle u.a.) gespielt und ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt. Sie konzertierte auf renommierten Festivals wie dem Festival de Saintes (F), den Varazdin Baroque Evenings (Kroatien) oder den Tagen Alter Musik Herne und war mehrfach im Radio, z.B. im MDR, im holländischen Radio 4 und Concertzender sowie im Film (Cold Case Torrentius) und Fernsehen (NTR Podium, NL) zu erleben.
Ihre Recherche zum Thema „Die Gambe in der Barockoper in Deutschland“ wird vom Charles Burney Fonds/Prins Bernhard Fonds (NL) unterstützt. Die durch die Recherche wiederentdeckte Musik führt sie mit ihrem internationalen Ensemble La Banda Ariosa auf, dessen Gründerin und Leiterin sie ist. Im Rahmen ihrer Recherche im Bereich der historischen Mandolinen hielt sie u.a. Vorträge beim European Lute Festival in Füssen sowie für die Lute Society in London, welche außerdem einen umfangreichen Artikel veröffentlichte.
Zu Susanne Herres Erfahrungen im pädagogischen Bereich zählen Tätigkeiten an den städtischen Musikschulen in Erfurt, Gera und Ilmenau als Lehrerin für Gitarre und Mandoline, Dozententätigkeiten beim Landesjugendzupforchester Thüringen sowie auf D-Kursen des Bundes deutscher Zupfmusiker sowie Jurytätigkeiten, u.a. beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“.
Seit September 2019 unterrichtet Susanne Herre die Fächer Gambe, Laute/Basso continuo und Mandoline am Erlanger Musikinstitut.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

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Ankündigung:
Das nächste Konzert findet am 23. Mai 2020 um 17 Uhr statt:
Natalia Lentas (Tafelklavier) spielt Werke von L. v. Beethoven, J. Haydn, M. Clementi und F. Ries

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Aktuelle Ausstellung: Zu Ehren Beethovens – Eine Sammelausstellung
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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