13.06.2020 – KONZERT: Sara De Ascaniis (Klavier) und Irakli Tsadaia (Violine) präsentieren Werke von C. Debussy, S. Prokofiev und C. Franck

Foto: Hiroyuki Ikezi

Zurück zur Startseite

Liebe Freunde der Musik,

Sara De Ascaniis begeisterte bereits im Mai 2019 zusammen mit Georgy Voylochnikov das Publikum im Musikstudio. Diesmal tritt sie zusammen mit dem Geiger Irakli Tsadaia an und beide haben ein tolles Programm mit Werken von Debussy, Franck und Prokofiev zusammengestellt!
De Ascaniis kann in ihren noch recht jungen Jahren bereits auf eine beachtliche Karriere zurückblicken: Sie tritt regelmäßig bei verschiedenen Festivals, etwa dem Festival des internationalen Konzertvereins des Bodensees oder dem Salzburger Kammermusik Festival und spielte unter anderem in Konzertsälen wie dem Bing Theater (Los Angeles, USA), dem Wiener Saal in Salzburg oder dem La Fenice in Venedig. Auch ist sie Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe: Sie gewann den Mozartpreis am Mozarteum, den J.S. Bach Preis von Sestri Levante, den Recanati Preis, den Schumann Preis vom Rospigliosi Wettbewerb in Lamporecchio und viele andere.
Auch Irakli Tsadaia ist schon lange kein Unbekannter der internationalen Musikszene mehr. Als Schüler des berühmten Lehrers Victor Tretjakov ist er Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie Jugend Musiziert, Louis-Spohr International Violin Competition in Weimar, Paganini International Competition in Moskau und International Violin Competition Valsesia Musica in Italien. Seine Interpretationen vom Tschaikowskys Violinkonzert, Introduction and Rondó Capriccioso von Saint-Saëns, Zigeunerweisen von Sarasate und Four Seasons von Piazzolla wurden vom ARD, SWR, BR (Bayerischer Rundfunk) sowie vom nationalen georgischen Rundfunk übertragen. Zudem war er von 2013 bis 2018 Konzertmeister des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und ist seit 2018 stellvertretender Konzertmeister beim Beethoven Orchester Bonn.

Sie können sich also auf ein atemberaubendes Konzert gefasst machen!


Samstag, 13. Juni 2020

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn


Programm:

Claude Debussy (1862-1918)
Prélude à l’après-midi d’un faune, L.86
(Bearbeitung von Jascha Heifetz)

Sergej Prokofiev (1891-1953)
Sonate für Violine und Klavier in D-Dur op.94a
– Moderato
– Presto
– Andante
– Allegro con brio

PAUSE

César Franck (1822-1890)
Violinsonate A-Dur
– Allegretto ben moderato
– Allegro
– Ben moderato: Recitativo- Fantasia
– Allegretto poco mosso

Eintritt: 20,-€, 10,-€ erm.

Mit dem ausfüllen der unteren Felder können Sie sich bequem Karten reservieren. Bitte beachten Sie unsere Datenschutz-Bestimmungen:

    Name (benötigt)

    Anzahl der Personen (benötigt)

    Telefon (optional)


    Hier können Sie außerdem den Newsletter abonnieren, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.


    Sara De Ascaniis

    Foto: Dana Ross

    In eine Musikerfamilie geboren, begann Sara De Ascaniis im Alter von zwei Jahren nach Gehör Klavier zu spielen und dabei selber zu improvisieren. Ihre Ausbildung startete sie mit sieben Jahren als sie in das Musikkonservatorium Arrigo Pedrollo in Vicenza eintrat. Drei Jahre später gab sie bereits ihr erstes Rezital, dem ihr Debüt mit Orchester mit dem Klavierkonzert K414 von Mozart folgte. Seit diesem Zeitpunkt ist sie regelmäßig als Solistin und mit Orchester sowohl in Italien als auch im Ausland aufgetreten.
    Sie ist bei zahlreichen Festivals eingeladen worden, zum Beispiel La Società dei Concerti von Mailand, Festival LeXGiornate von Brescia, Maggio della Musica von Neapel, Oberhausener Festival, Internationaler Konzertverein Bodensee, Aurora Chamber Music Festival in Schweden, Salzburger Kammermusik Festival oder dem iPalpiti Festival in Kalifornien.
    Nach dem Diplom summa cum laude am Konservatorium erlangte sie an der Universität Mozarteum Salzburg den Bachelorabschluss unter der Leitung von Claudius Tanski. Dort absolvierte sie weiterhin das Masterstudium mit Auszeichnung in der Klasse von Imre Rohmann, ehemaliger Student von Ferenc Rados und György Kurtàg. Außerdem erhielt sie wichtige musikalische Impulse von renommierten Klavierpädagogen wie Karl-Heinz Kämmerling, Pavel Gililov, Leonid Margarius, Benedetto Lupo, Lilya Zilberstein, Boris Betrushansky und vor allem Konstantin Bogino, bei dem sie am Konservatorium Cesare Pollini in Padua studierte (Postgraduate).
    Ihre Auftritte als Solistin und Kammermusikerin haben sie durch Europa, nach Kanada und in die USA geführt, wo sie in berühmten Konzertsälen wie La Fenice in Venedig, Sala die Giganti in Padua, Teatro dal Verme in Mailand, Teatro Bibiena in Mantua, Ehrbar-Saal in Wien, Wiener Saal in Salzburg, Tanna Schulich Hall in Montréal und im Bing Theater in Los Angeles konzertiert hat.
    Sie ist häufig mit verschiedenen Besetzungen vom Duo bis zum Quintett aufgetreten und hat dabei mit Künstlern wie Wolfgang Redik, Rainer Schmidt, Igor Ozim, Enrico Bronzi und Alois Brandhofer zusammengearbeitet. Seit ihrem 9.Lebensjahr hat sie zahlreiche Klavierwettbewerbe gewonnen, unter anderen den J.S. Bach Preis von Sestri Levante, den Recanati Preis, R. den Schumann Preis vom Rospigliosi Wettbewerb in Lamporecchio, den Matteo Molinari Preis von Vicenza, „Junge Talente“ von Venedig, den Silvio Omizzolo Preis von Padua, Vito Frazzi Preis von Florenz, den Mozartpreis am Mozarteum Salzburg sowie den internationalen Klavierwettbewerb in Baden-Baden.
    Sie widmet sich mit Begeisterung dem Klavierunterricht und hat nach dem Masterabschluss in Instrumentalpädagogik am Mozarteum Salzburg ihre Berufstätigkeit an verschiedenen Musikschulen in Berlin begonnen.
    Im Dezember 2017 wurde sie Professorin für Klavier am Staatlichen Konservatorium Cesare Pollini in Padua, Italien und im Jahr 2018/2019 war sie am Staatlichen Konservatorium Luca Marenzio in Brescia als Dozentin tätig.
    Ihre Intepretationen des Klavierkonzerts Nr. 3 von Beethoven und des Klavierkonzerts von Schumann wurden mit großem Erfolg im italienischen Rundfunk übertragen. 2020 wird ihr erstes
    Album“Fantasien“ mit Werken von Schumann, Chopin und Skrjabin erscheinen.

    Irakli Tsadaia

    Foto: Tatiana Fettich

    Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe wie Jugend Musiziert, Louis-Spohr International Violin Competition in Weimar, Paganini International Competition in Moskau und International Violin Competition Valsesia Musica in Italien, lebt der aus Georgien stammende Violinist Irakli Tsadaia seit 1990 in Deutschland und tritt regelmäßig als Solist und Kammermusiker in vielen europäischen Ländern und in den USA auf.
    In einer Musikerfamilie in Tbilisi geboren, hat Irakli bei den Mitgliedern vom Georgian State Quartet Tamaz Batiaschvili und Konstantin Vardeli mit dem Musikunterricht angefangen. Bereits im Alter von 8 Jahren wurde er in Moskau von Galina Turchaninova, Lehrerin von Maxim Vengerov unterrichtet und mit 13 Jahren wurde er am Konservatorium in München aufgenommen. Er nahm an Meisterkursen von Alexander Brussilovsky, Boris Garlitzky, Felix Andrievsky und Victor Tretjakov teil. 2002 setzte er sein Studium bei Prof. Tretjakov an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln fort. Seine Interpretationen vom Tschaikowskys Violinkonzert, Introduction and Rondó Capriccioso von Saint-Saëns, Zigeunerweisen von Sarasate und Four Seasons von Piazzolla wurden vom ARD, SWR, BR (Bayerischer Rundfunk) sowie vom nationalen georgischen Rundfunk übertragen. Piazzollas Four Seasons hat er 2007 als Solist mit dem Kölner Klassik Ensemble aufgenommen und wurde als CD von Sony BMG herausgegeben.
    Im Jahr 2012 war er Finalist bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg und wurde zwischen 1.003 Teilnehmer für das Schlusskonzert im Rahmen der Salzburger Festspiele ausgewählt.
    Er wird regelmäßig zu renommierten Festivals in Deutschland und im Ausland eingeladen. Seit 2010 ist er mehrmals beim iPalpiti Festival (California) Solist gewesen und trat in berühmten Konzertsälen wie Disney Hall und Bing Theater in Los Angeles, Temple Performing Arts Center in Philadelphia, Recanati Auditorium in Tel Aviv, Solitär am Mozarteum Salzburg auf. 2013 bis 2018 war er Konzertmeister des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt und seit 2018 ist er stellvertretender Konzertmeister beim Beethoven Orchester Bonn. Irakli spielt eine Geige von Giovanni Paolo Maggini aus dem 17. Jahrhundert, die er als außergewöhnlicher junger Künstler durch die Stiftung der Musikhochschule Köln bekommen hat.

    Ich freue mich auf Ihren Besuch!

    Herzlichst
    Gabriele Paqué

    Hinweis Parken!
    Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

    _

    Ankündigung:
    Das nächste Konzert findet zusammen mit einem wissenschaftlichen Vortrag am 27. Juni 2020 um 17 Uhr statt:
    Prof. Dr. Christian Steinhäuser hält einen Vortrag zu “Musik, Alter und Gehirn” mit Musik von Schülern von Gabriele Paqué

    -_

    Aktuelle Ausstellung: Zu Ehren Beethovens – Eine Sammelausstellung
    Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
    Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
    Blücherstr. 14, 53115 Bonn
    Telefon: 0228-41076755

    Zurück zur Startseite