Update 11.03.2019 – Foto und Presseartikel vom KONZERT: Knut Hanßen (Klavier) spielt Werke von J. Haydn, L. v. Beethoven und J. Brahms

Foto: Johannes Paqué

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Liebe Musikfreunde, 

Am Samstag, den 9. März 2019, fand das Konzert des Pianisten Knut Hanßen statt, der Werke der drei bekannten Komponisten Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms vortrug. Bei den Konzerten von Herrn Hanßen muss besonders hervorgehoben werden, wie umfassend er auf den Auftritt vorbereitet ist, nicht nur in spielerischer, sondern auch in musikwissenschaftlicher Hinsicht! Das macht das Konzert nicht nur zu einem Hörvergnügen – man erfährt auch noch viele Hintergrundinformationen, die auf spannender Weise vom Interpreten vorgetragen werden und die dem Zuhörer das Verständnis des vorgetragenen Stückes ungemein erleichtern, bzw. es in ein neues Verhältnis zum bereits vielleicht vorhandenem Wissen setzen.
Die Wahl der Stücke war so konzeptualisiert, dass der Zuhörer auf eine Zeitreise von der Frühklassik bis hinein in die Romantik getragen wurde. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um Spätwerke von Haydn und Beethoven handelte, während der Opus 2 von Brahms (tatsächlich war es wohl der erste Opus, der aufgrund seiner Beschaffenheit von Brahms als Nr. 2 angegeben wurde) ein Frühwerk des Komponisten ist, das besonders durch seine ungestüme und experimentelle Art für seine Zeit auffällt. So fand die zeitliche Auseinandersetzung mit den Werken gleich auf zwei Ebenen statt.
Knut Hanßen spielte trotz Erkältung ein erstklassiges Konzert, das die individuellen Charakteristika der unterschiedlichen Komponisten gekonnt erfasste und zum Leben brachte. In der Dynamik lotete er die Grenzen des Instrumentes aus und verstand es dabei gleichzeitig, diese auch nicht zu überschreiten, sodass das Publikum vom Pianissimo bis zum Fortissimo auf eine träumerische Reise durch die Emotionen mitgenommen wurde. Genauso gekonnt spielte Knut Hanßen sowohl die irrwitzig schnellen, wie aber auch die langsamen Passagen souverän und mit Leichtigkeit, wobei der Fokus unangefochten immer auf der Gestaltung eines schönen Klanges lag.

Ein wahrer Hörgenuss, der zweifellos beweist, dass Herr Hanßen ein aufstrebendes Talent ist, von dem wir sicher noch viel hören werden!

Kritik des Konzerts aus der NMZ


Liebe Freunde der Musik,

Knut Hanßen ist inzwischen zu einer festen Größe im Musikstudio herangewachsen. Seinen ersten Auftritt hatte er bereits vor 7 Jahren, damals noch als junger Student von Prof. Sheila Arnold. Inzwischen absolvierte er neben seinem Klavierstudium auch noch ein Dirigentenstudium in München und machte 2017 sein Konzertexamen auf dem Klavier mit Auszeichnung! Seit 2018 ist er zudem als Klavierlehrer im Musikstudio tätig, wobei er sowohl mit seinem Einfühlungsvermögen als auch mit seinem großen praktischen sowie theoretischen Wissen seine Schüler begeistert. Dieses Konzert ist sozusagen ein Heimspiel für Herrn Hanßen und zwar eines, das nicht nur dem Publikum sondern auch ihm eine große Freude bereitet!

Freuen Sie sich auf ein Programm mit Spätwerken von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven im Kontrast zum Frühwerk von Johannes Brahms. Es ist eine Reise durch die Musikgeschichte, vom Frühklassik bis zur Romantik, wobei sich die Rückbesinnung des jugendlichen und ungestümen Romantikers Brahms auf die “alten” Meister sicher als hochinteressant und ein Ohrenschmaus herausstellen wird!


Samstag, 09. März 2019

17 Uhr

Blücherstraße 14
53115 Bonn

Programm:

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sonate für Klavier in Es-Dur, Hob XVI/52

– Allegro
– Adagio
– Finale: Presto

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sonate für Klavier in As-Dur, op. 110

– Moderato cantabile, molto espressivo
– Allegro molto
– Adagio ma non troppo – Arioso dolente – Fuga: Allegro, ma non troppo – L’istesso tempo di Arioso – L’istesso tempo della Fuga

PAUSE

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Klaviersonate Nr. 2 in fis-Moll op. 2

– Allegro non troppo ma energico
– Andante con espressione
– Scherzo. Allegro – Trio. Poco più moderato
– Finale. Introduzione. Sostenuto – Allegro non troppo e rubato

Flügel von Ernst Kaps von 1875

Eintritt: 18,- € / 10,- € erm.

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Knut Hanßen

Knut Hanßen, geboren 1992 in Köln, wurde 2003 Jungstudent an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Thomas Leander. Nach dem Abitur (2009) studierte er in der Klasse von Prof. Sheila Arnold an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er zum September 2017 den Studiengang Konzertexamen mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Ebenso ist er Absolvent an der Hochschule für Musik und Theater München im weiterbildenden Zertifikatsstudium Meisterklasse Klavier bei Wolfram Schmitt-Leonardy als auch im Studiengang Orchesterdirigieren bei Marcus Bosch, Alexander Liebreich und Bruno Weil.
Impulse für seine pianistische Ausbildung erhielt er in Meisterkursen bei u.a. Kristian Bezuidenhout, Bernd Goetzke, Karl-Heinz Kämmerling, Heidi Köhler, Claudio Martinez Mehner, Rudolf Meister, Roberto Prosseda, Ferenc Rados, Matti Raekallio, Jerome Rose, Anthony Spiri, Jeffrey Swann und Lars Vogt.
Neben regelmäßigen Konzerten, u.a. beim Robert Schumann Fest Düsseldorf, beim Beethovenfest, im Beethovenhaus und Brüser Berger Musikfestival in Bonn, im Steingräberhaus Bayreuth, in der Reihe „Bechstein Young Professionals“ in Köln sowie bei den „Kammerkonzerten am Niederrhein“ absolvierte er zahlreiche Wettbewerbe. Er erhielt erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Van-Bremen Klavierwettbewerb in Dortmund und bei der Köhler-Osbahr-Stiftung zur Förderung von Kunst und Wissenschaft in Duisburg. Er wurde sowohl 2015 vom LIONS Club Neuwied Andernach mit dem 6. LIONS Förderpreis als auch 2017 mit dem Förderpreis des Brüser Berger Musikfestivals ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er u.a. Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs 2016 (3. Preis), des Jeunesses International Piano Competition Dinu Lipatti, Bukarest 2016 (1. Preis) sowie des Karlrobert -Kreiten- Klavierwettbewerbs 2017 (2. Preis) und des Steinway Förderpreises 2017 (1. Preis).
Er spielte Klavierkonzerte mit dem Flora Sinfonie Orchester (u.a. Oper Köln, Kultursommer Rheinland Pfalz), der Philharmonie Südwestfalen (Landesorchester NRW) und dem TfN-Orchester Hildesheim.
Im Juni 2017 leitete er die Münchner Symphoniker vom Klavier aus in Beethovens fünftem Klavierkonzert, im März 2018 sprang er für Nikolai Tokarev mit Chopin’s zweitem Klavierkonzert bei der Westdeutschen Sinfonia ein. Die Köhler-Osbahr-Stiftung und die Fasel-Stiftung in Kooperation mit der litauischen Rostropovich-Stiftung ermöglichten ihm Konzerte in Vilnius und Kaunas zu spielen.

Knut Hanßen war langjähriger Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now Köln e.V. sowie dem Kölner Richard-Wagner-Verband gefördert. Er wird im Rahmen einer CD-Produktion von PE-Förderungen für Studierende der Musik unterstützt. Zusätzlich engagiert er sich für den musikalischen Nachwuchs im Projekt „Rhapsody in School“, welches von Lars Vogt initiiert wurde. Von 2015 bis 2017 war er Lehrbeauftragter für Klavier an der Musikhochschule Köln.

Im Musikstudio unterrichtet Knut Hanßen Kinder und Jugendliche, gerne auch in Vorbereitung auf ein Klavierstudium oder beispielsweise das Precollege Programm der Kölner Hochschule für Musik und Tanz.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt! 

Das nächste Konzert findet am 23. März 2019 um 17:00 Uhr statt.
Konzert und Lesung mit Urte Lucht (Hammerklavier) und Dieter E. Neuhaus (Dramaturg). Zum 200. Todestag: Musik und Geschichten zu August von Kotzebue

Aktuelle Ausstellung von Lucia Hinz: Tanz der Farben
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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