Update 06.02.2020 – Fotos vom KONZERT: Lisa Shklyaver (Klarinette) und Georgy Voylochnikov (Klavier) spielen Werke von L. v. Beethoven, A. Borodin, A. Gretschaninov, A. Berg, I. Stravinsky und J. Brahms

Foto: Johannes Paqué

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Liebe Musikfreunde,

Am 01. Februar 2020 traten Lisa Shklyaver und Georgy Voylochnikov mit einem hochinteressantem Programm für Klarinette und Klavier auf. Zu hören waren Klassiker wie Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowsky und Johannes Brahms sowie Igor Stravinsky und Alban Berg als auch den weniger in Deutschland bekannten Komponisten Alexander Gretschaninov.

Foto: Johannes Paqué

Dass das Konzert herausragend werden würde, ist anhand der Biografie der beiden Musiker nicht verwunderlich. Beide haben ausgiebige Bühnenerfahrung, wovon sich das Publikum des Musikstudios bei Voylochnikov schon mehrfach überzeugen konnte, wie zuletzt erst bei der Vernissage der aktuellen Ausstellung von Natalia Simonenko. Lisa Shklyaver trat zum ersten Mal im Musikstudio auf und auch sie machte ihrem guten Ruf, den sie u.a. durch zahlreiche Auftritte gemeinsam mit Jos van Immerseel erworben hat, alle Ehre. Die technischen Fähigkeiten der beiden Musiker stehen somit außer Frage.
Viel mehr stand das gelungene Zusammenspiel von Shklyaver und Voylochnikov im Fokus, das sich teils mit sehr gelungenen Solo-Darbietungen mit Tschaikowsky auf dem Klavier (der anstelle von Borodin kurzfristig ins Programm aufgenommen wurde) und Stravinsky auf der Klarinette abwechselte. Schon gleich zu Beginn bei Beethoven zeigte sich, dass es den beiden Musikern gelingt, ihren Klang harmonisch in eine Einheit zu bringen. Aus dieser Basis trat immer wieder eins der beiden Instrumente in den Vordergrund und übernahm die tragende Rolle in der Musik. Eine gelungene Überraschung stellte dabei die Interpretation des Werkes von Alexander Gretschaninov dar, dessen Werk überraschender Weise mehr an ältere Meister wie Tschaikowsky erinnert im Gegensatz zu den neuen Strömungen rund um Stravinsky und Schönberg.

Ein spannendes Konzert, das vom Publikum mit sehr viel Beifall honoriert wurde!


Liebe Musikfreunde,

Georgy Voylochnikov beehrte bereits zur Ausstellungseröffnung von “Ein Lied der Träume” der Künstlerin Natalia Simonenko das Musikstudio mit seinen großen Künsten am Klavier. Heute tritt er jedoch zusammen mit der Klarinettistin Lisa Shklyaver auf! Auch sie kann auf einen beachtlichen Lebenslauf zurückblicken. So ist sie unter anderem regelmäßig mit dem legendären Meister für alte Musik Jos Van Immerseel zu hören!

Zusammen haben die beiden Musiker ein wunderschönes Programm für Klarinette und Klavier vorbereitet mit Werken von I. Stravinsky, A. Borodin, J. Brahms, A. Berg und A. Gretschaninov. Freuen Sie sich auf einen wahren Hörgenuss!

Unten finden Sie weitere Informationen und können Sitzplätze reservieren.


Samstag, 1. Februar 2020

17:00 Uhr

im
Musikstudio & Galerie: Gabriele Paqué
Blücherstraße 14
53115 Bonn

Programm:

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Violinsonate Nr. 5 in F-Dur, op. 24. Bearbeitung für Klarinette und Klavier.
I. Allegro
II. Adagio molto espressivo
III. Scherzo. Allegro molto
IV. Rondo. Allegro ma non troppo

Alexander Borodin (1833-1887)
Notturno. Aus dem Streichquartett nr.2 D-Dur.
Bearbeitung für Klarinette und Klavier.

III. Andante

Alexander Gretschaninov (1864-1956)
Sonate für Klarinette und Klavier op. 172 nr. 2
Moderato II. Thema mit Variationen

PAUSE

Alban Berg (1885-1935)
Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5
Mäßig II. Sehr langsam III. Sehr rasch IV. Langsam

Igor Stravinsky (1882-1971)
Drei Stücke für Klarinette Solo

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klarinette und Klavier op. 120 nr. 2
I. Allegro amabile
II. Allegro appassionato
III. Trio: Andante con moto – Allegro – Più tranquillo

Eintritt: 18,- € / 10,- € ermäßigt

Mit dem ausfüllen der unteren Felder können Sie sich bequem Karten reservieren:

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Telefon (optional)


Lisa Shklyaver

Foto: Pressiana Petia

Lisa Shklyaver gehört zu den interessantesten Musikinterpreten ihrer Generation. Sie ist im Bereich „Historische Aufführungspraxis“ von  frühklassischen Werken bis zum Repertoire des 21. Jahrhunderts sowohl musikalisch als auch mit entsprechenden zeitgenössischen  Instrumenten zuhause.
Die in Russland geborene Klarinettistin Lisa Shklyaver wuchs in einer Musikerfamilie auf. Sie bekam ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren von ihrem Vater Igor Shklyaver. Sieben Jahre später begann sie ihre Klarinettenausbildung bei ihrem Großvater Joseph Shklyaver, studierte weiter Klarinette in St.-Petersburg bei Prof. Valeriy Besrutschenko, in Karlsruhe bei Prof. Wolfgang Meyer und in Trossingen bei Prof. Chen Halevi (moderne Klarinette) und Prof. Dr. Ernst Schlader (historische Klarinette).
Regelmäßig spielt Lisa Shklyaver mit verschiedenen Orchestern zusammen wie Anima Eterna Brugge, Elbipolis Hamburg, Göttinger Barockorchester, L’Arte del Mondo, Concerto Classico Frankfurt. Internationale Tourneen führen sie an bedeutende Konzertsäle der Welt u. A. Kölner Philharmonie, Concertgebow Brügge, Beethovenhalle Bonn, Opéra de Dijon, Lincoln Centre New York, Rudolfinum Prag, Salle Pleyel Paris, Frauenkirche Dresden, KKL Luzern, Elbphilharmonie Hamburg, Opera House Sydney. Sie ist bei Festivals wie Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Schleswig-Holstein Musikfestival, Kulturwald – Festspiele Bayrischer Wald, La Chaise Dieu, Festival Internacional Cervantino (Mexico) ebenfalls als  Solistin und Kammermusikpartnerin zu hören.
Unter Anderem führte Lisa Shklyaver als Solistin auf historischer Bassettklarinette das Konzert in A-Dur KV 622 für Klarinette und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart mit Anima Eterna Brügge unter der Leitung von Jos van Immerseel in London, Antwerpen und München auf.
Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 11.11.2014: „Und am Ende spielt Lisa Shklyaver Mozarts Klarinettenkonzert als Gesang aus den Tiefen der Menschlichkeit“.

Georgy Voylochnikov

Foto: Emil Matveev

“A sincere reading of Scriabin’s music … very subtle, sensual, sublime”
(Prof. Mikhail Voskresensky, Vorsitzender des 4. Internationalen Skrjabin-Wettbewerbs in Moskau).

Georgy Voylochnikov wurde 1985 in Voronezh in eine Musikerfamilie geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahre von seinem Vater. Mit acht Jahren erhielt er Unterricht von Valery Volkov an der zentralen Musikschule in Voronezh.
Von 2002 bis 2006 studierte er am Gnessins Musical College in Moskau in der Klasse des berühmten Professors Andrey Khitruk. In diesem Zeitraum gewann er den 3. Preis beim Wettbewerb All-Russian Competition for Young Pianists in Voronezh und den 2. Preis (der 1. Preis wurde nicht vergeben) beim Dritten Gnessin gewidmeten Klavierwettbewerb in Moskau. Im Jahr 2006 begann er am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium zu studieren unter der Leitung vom herausragenden Pianisten und Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbs und Queen Elizabeth Competition Stanislav Igolinsky. Bei ihm setzte Georgy sein postgraduales Studium fort und gewann zugleich mehrere Preise bei renommierten Wettbewerben wie etwa der Takamatsu International Piano Competition in Japan, dem “Premi Principat d’Andorra” und bei dem Internationalen Scriabin-Wettbewerb in Moskau. 2014 machte Georgy Voylochnikov sein Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse vom Professor Ilja Scheps.
Zu den zahlreichen in den letzten Jahren gewonnenen Preise gehören unter anderem der Internationale Musikwettbewerb Köln (1. Preis und Publikumspreis), der Karl-Robert Kreiten Musikwettbewerb in Aachen (1. Preis), die Istanbul Orchestra Sion International Piano Competition (2. Preis), der Internationaler Klavierwettbewerb Geilenkirchen (3. Preis) und die Spanish Composers International Piano Competition in Madrid (3. Preis). Außerdem ist er Halbfinalist beim UNISA Internationalen Wettbewerb in Pretoria (Südafrika), bei der Telekom Beethoven International Piano Competition in Bonn, beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund und er wurde 2015 für die Tschaikowsky International Piano Competition ausgewählt. Er ist sowohl in seiner Heimat Russland als auch in der Ukraine, in Japan und in den meisten europäischen Ländern als Solist und mit verschiedenen Ensembles aufgetreten. Zudem wurde er anlässlich des 200. Todestages von Frédéric Chopin eingeladen, beim Chopin Festival in Gdansk  teilzunehmen.


Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Herzlichst
Gabriele Paqué

Hinweis Parken!
Parkmöglichkeiten in Bonn-Poppelsdorf, ca. 10 Gehminuten von der Blücherstraße entfernt!

 

Das nächste Konzert findet am 15. Februar 2020 um 17:00 Uhr statt:
Erwachsene Musikschüler des DTKV spielen öffentlich vor

Aktuelle Ausstellung: Natalia Simonenko präsentiert “Ein Lied der Träume”
Samtags ist die Galerie von 14-18 Uhr geöffnet.
Nach telefonischer Absprache kann die Ausstellung auch zu anderen Zeiten besichtigt werden.
Blücherstr. 14, 53115 Bonn
Telefon: 0228-41076755

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